Lieblingsfilm trifft Mord
Manchmal muss es einfach ein Buch sein, da man nach ein paar Stunden wieder zuklappt und sich denkt: Schön war’s. Genau in diese Kategorie fällt „Mord in Notting Hill“ von May Wellington. Kein literarisches Schwergewicht, das den Weltschmerz therapiert, sondern pure Wohlfühl-Krimikost für einen verregneten Nachmittag auf dem Sofa.
Die Kulisse könnte britischer kaum sein: das malerische Londoner Viertel Notting Hill mit seinen bunten Häusern als Kulisse des Drehs des bekannten Films „Notting Hill“ mit Hugh Grant und Julia Roberts. Doch der Dreh droht zu scheitern als Hugh Grant immer wieder Bedrohungen entgeht. Plötzlich verwandelt sich die charmante Nachbarschaft in einen Tatort und der Dreh eines künftigen Klassikers steht auf dem Spiel!
Was das Buch von der ersten Seite an stark macht, ist die Atmosphäre. Wer den Film gerne schaut, wird sich auch hier wohlfühlen. Hugh Grant der Womanizer mit Humor als Hauptcharakter. Ehrlich gesagt muss man aber auch ein paar Abstriche machen: Die Charaktere bleiben ein bisschen blass dafür, dass es Hollywoodstars sind und der Film schon so alt ist und es an spannenden Anekdoten über den Film nicht mangelt. Bei einem Buch dieser Länge und Ausrichtung finde ich das aber verzeihlich. Die Kürze des Romans sorgt dafür, dass gar keine Längen entstehen können. Die Story zieht flott vorbei, auch wenn ich die Abzweigungen manchmal wild fand. Es ist ein kurzweiliges Lesevergnügen, das nicht den Anspruch hat, psychologisch tiefgründig zu sein.
Wer eine komplexe, blutrünstige Thriller-Garantie sucht, wird hier enttäuscht werden. Wer jedoch den Film Notting Hill liebt und sich nach einer leichten, vergnüglichen Geschichte sehnt, bei der man das Hirn einfach mal auf Standby schalten kann, macht absolut nichts falsch.
Es ist ein charmantes Buch für zwischendurch, das Film-Fans mit seiner vertrauten Ästhetik garantiert ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert.
Die Kulisse könnte britischer kaum sein: das malerische Londoner Viertel Notting Hill mit seinen bunten Häusern als Kulisse des Drehs des bekannten Films „Notting Hill“ mit Hugh Grant und Julia Roberts. Doch der Dreh droht zu scheitern als Hugh Grant immer wieder Bedrohungen entgeht. Plötzlich verwandelt sich die charmante Nachbarschaft in einen Tatort und der Dreh eines künftigen Klassikers steht auf dem Spiel!
Was das Buch von der ersten Seite an stark macht, ist die Atmosphäre. Wer den Film gerne schaut, wird sich auch hier wohlfühlen. Hugh Grant der Womanizer mit Humor als Hauptcharakter. Ehrlich gesagt muss man aber auch ein paar Abstriche machen: Die Charaktere bleiben ein bisschen blass dafür, dass es Hollywoodstars sind und der Film schon so alt ist und es an spannenden Anekdoten über den Film nicht mangelt. Bei einem Buch dieser Länge und Ausrichtung finde ich das aber verzeihlich. Die Kürze des Romans sorgt dafür, dass gar keine Längen entstehen können. Die Story zieht flott vorbei, auch wenn ich die Abzweigungen manchmal wild fand. Es ist ein kurzweiliges Lesevergnügen, das nicht den Anspruch hat, psychologisch tiefgründig zu sein.
Wer eine komplexe, blutrünstige Thriller-Garantie sucht, wird hier enttäuscht werden. Wer jedoch den Film Notting Hill liebt und sich nach einer leichten, vergnüglichen Geschichte sehnt, bei der man das Hirn einfach mal auf Standby schalten kann, macht absolut nichts falsch.
Es ist ein charmantes Buch für zwischendurch, das Film-Fans mit seiner vertrauten Ästhetik garantiert ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert.