Lustig, aber ohne Tiefgang

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jessica.leu Avatar

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Mord in Notting Hill ist eigentlich genau das, was ich erwartet habe: eine recht oberflächliche Krimikomödie, die stellenweise witzig ist, aber keinerlei Tiefgang hat oder große Spannung erzeugt. Aber daher bin ich persönlich mit dieser Geschichte absolut fein, auch ohne den Blockbuster jemals gesehen zu haben.

Das Buch basiert, wie im Titel zu erkennen, auf den Dreharbeiten zum Erfolgsfilm Notting Hill mit Hugh Grant und Julia Roberts. Die ungewöhnlichen Vorkomnisse und plötzlichen Anschläge, welche Hugh Grant als Ziel haben, aber immer mehr aussenstehende Opfer fordern, rufen Scotland Yard und MI5 auf den Plan.
Neben den Hauptdarstellern gibt es eine ganze Reihe an weiteren Figuren, die im Verlauf eine Rolle spielen.
Die beiden Hauptcharaktere werden im Buch recht authentisch dargestellt oder zumindest so, wie man sie sich wahrscheinlich abseits des Sets vorstellen würde. Besonders Hugh Grant verliert sich oft in Unzulänglichkeiten, was dem Ganzen aber einen gewissen Charme gibt.
Die Bezugnahme auf weitere Filme, bekannte Darsteller und Filmgeschichte ist kurzweilig und humorvoll.
Die Sprünge in die Sicht des Täters sind nicht immer gelungen, bringen aber Abwechslung.

Der Text lässt sich gut lesen, an einigen Stellen sind Handlung und Dialoge aber nicht logisch nachvollziehbar.

Insgesamt ein nettes Buch das schnell gelesen ist!