Viel Potenzial, weniger Tiefe

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larissamtd Avatar

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Der Klappentext und Einstieg in die Geschichte von "Mord in Nottinghill" hatten mich zu Beginn wirklich neugierig gemacht und gecatcht. Auch die Grundidee der Geschichte finde ich noch immer interessant. Leider hat die Handlung für mich jedoch im weiteren Verlauf immer mehr an Spannung verloren.

An einem Filmset im Nottinghill hat es scheinbar jemand auf den charmanten Schauspieler Hugh abgesehen. Es gibt mehrere Attentate auf ihn, weswegen sich die Frage ergibt: Wer und warum könnte man es auf ihn abgesehen haben?

Was zunächst vielversprechend begann, entwickelte sich, für meinen Geschmack, leider zu einer recht vorhersehbaren Geschichte. Überraschende Wendungen blieben weitestgehend aus und ich hatte zunehmend das Gefühl, bereits zu wissen, worauf es hinauslaufen würde. Verwirrend war für zudem der wiederkehrende Perspektivwechsel zwischen dem Leben am Filmset und dem des Täters.

Auch mit dem Schreibstil bin ich nicht wirklich warm geworden. Die Geschichte lebt fast ausschließlich von Dialogen, wodurch mir persönlich die erzählerische Tiefe gefehlt hat. Ich hätte mir mehr Beschreibungen, Atmosphäre und Einblicke in die Gedanken und Gefühle der Figuren gewünscht. So blieb vieles für mich eher oberflächlich und es fiel mir schwer, eine wirkliche Verbindung zur Geschichte aufzubauen.

Mein Fazit: Eine interessante Grundidee mit einem gelungenen Einstieg, die ihr Potenzial für mich leider nicht vollständig ausschöpfen konnte. Schade, denn gerade zu Beginn hatte ich mir deutlich mehr von der Geschichte versprochen.