der Titel ist Programm – viel Aufhebens um Kleinigkeiten in jeglicher Hinsicht
„Mordsbohei in der kleinen Frittenbude am Strand“ ist der zweite Roman der Serie rund um die Cousinen Vicky und Liliane der Autorinnen Kirstin Hesse und Marion Hahn.
Der Titel hält nicht nur bezüglich des Covers, sondern auch der Geschichte, was er verspricht: ein Mordsbohei, sprich ein großes Theater oder viel Aufhebens um Kleinigkeiten. Der Titel ungewöhnlich lang, das Cover fast schon überladen, präsentiert sich bereits auf den ersten Blick, dass zwischen diesen Buchdeckeln ganz schön was los sein wird. Der Widererkennungswert zum ersten Band ist auf jeden Fall durch die Darstellung der Frittenbude sowie der Gesamtaufmachung gegeben. Dass es herbstlich wird, ist unschwer an der farblichen Gestaltung sowie den Details erkennbar.
Vicky und Liliane müssen dringend ihre Frittenbude auf der idyllischen kleinen Insel Lüttesand in der Nordsee eröffnen, um an ihr Erbe zu gelangen. Die Cousinen versuchen auf allen möglichen Wegen an Geld zu kommen, um ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Das Ganze scheint zum Scheitern verurteilt zu sein, als ein reicher Mann auftaucht, der ebenfalls ein Haus geerbt hat und dieses renovieren möchte. Im Schlepptau hat er seine eingebildete Clique. Doch dann wacht Liliane neben einer Leiche auf, wodurch sie in den Verdacht gerät, etwas mit deren Tod zu tun zu haben. Vicky und Liliane setzen alles daran, Lilianes Unschuld zu beweisen.
Vicky und Liliane, die beiden Hauptfiguren des Romans, sind sehr unterschiedlich. Doch beide sind mir auf ihre Art sympathisch und bringen mich durch ihre Handlungen und Aussagen zum Lachen wie zum Kopfschütteln. Unterstützt werden sie hierbei tatkräftig von den teilweise skurril anmutenden Inselbewohnern. Der Zusammenhalt und die gegenseitige Hilfe haben ein Ausmaß, wie es wohl nur in sehr idyllischer Umgebung zu finden ist. Zum Wohlfühlen lädt neben den eigenwilligen Figuren die bildhafte Atmosphäre ein, die norddeutsches Inselflair mit herbstlicher Stimmung kombiniert.
Insgesamt war es für mich in jeglicher Hinsicht zu viel Bohei. Oder mit einem anderen Wort: Chaos. Manchmal ist weniger einfach mehr. Schade ist zudem, dass die Krimihandlung erst nach der Hälfte des Buches einsetzt und dabei recht vorhersehbar ist.
Ein charmanter aber chaotischer Inselroman mit später, vorhersehbarer Krimihandlung, der durch seine eigenwilligen Figuren und Humor punktet.
Der Titel hält nicht nur bezüglich des Covers, sondern auch der Geschichte, was er verspricht: ein Mordsbohei, sprich ein großes Theater oder viel Aufhebens um Kleinigkeiten. Der Titel ungewöhnlich lang, das Cover fast schon überladen, präsentiert sich bereits auf den ersten Blick, dass zwischen diesen Buchdeckeln ganz schön was los sein wird. Der Widererkennungswert zum ersten Band ist auf jeden Fall durch die Darstellung der Frittenbude sowie der Gesamtaufmachung gegeben. Dass es herbstlich wird, ist unschwer an der farblichen Gestaltung sowie den Details erkennbar.
Vicky und Liliane müssen dringend ihre Frittenbude auf der idyllischen kleinen Insel Lüttesand in der Nordsee eröffnen, um an ihr Erbe zu gelangen. Die Cousinen versuchen auf allen möglichen Wegen an Geld zu kommen, um ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Das Ganze scheint zum Scheitern verurteilt zu sein, als ein reicher Mann auftaucht, der ebenfalls ein Haus geerbt hat und dieses renovieren möchte. Im Schlepptau hat er seine eingebildete Clique. Doch dann wacht Liliane neben einer Leiche auf, wodurch sie in den Verdacht gerät, etwas mit deren Tod zu tun zu haben. Vicky und Liliane setzen alles daran, Lilianes Unschuld zu beweisen.
Vicky und Liliane, die beiden Hauptfiguren des Romans, sind sehr unterschiedlich. Doch beide sind mir auf ihre Art sympathisch und bringen mich durch ihre Handlungen und Aussagen zum Lachen wie zum Kopfschütteln. Unterstützt werden sie hierbei tatkräftig von den teilweise skurril anmutenden Inselbewohnern. Der Zusammenhalt und die gegenseitige Hilfe haben ein Ausmaß, wie es wohl nur in sehr idyllischer Umgebung zu finden ist. Zum Wohlfühlen lädt neben den eigenwilligen Figuren die bildhafte Atmosphäre ein, die norddeutsches Inselflair mit herbstlicher Stimmung kombiniert.
Insgesamt war es für mich in jeglicher Hinsicht zu viel Bohei. Oder mit einem anderen Wort: Chaos. Manchmal ist weniger einfach mehr. Schade ist zudem, dass die Krimihandlung erst nach der Hälfte des Buches einsetzt und dabei recht vorhersehbar ist.
Ein charmanter aber chaotischer Inselroman mit später, vorhersehbarer Krimihandlung, der durch seine eigenwilligen Figuren und Humor punktet.