Eine unterhaltsame Persiflage auf alle Lädchenbücher
Nach einem Brand müssen die Cousinen Vicky und Liliane ihre kleine Frittenbude auf der gemütlichen Nordseeinsel Lüttesand wieder aufbauen, allerdings sind sie gerade reichlich knapp bei Kasse. Zusätzlich gibt es einen neuen Erben auf der Insel, Emilio hat die "Kleine Weinhandlung am Schafskopf" von seiner Tante Gertie erhalten. Als erfolgreicher Unternehmer ist Geld für ihn kein Problem, so kann er sämtliche verfügbaren Handwerker abwerben und nebenher entspannt für das anstehende Boßelturnier trainieren. Das Preisgeld könnten Vicky und Liliane dringend gebrauchen, allerdings sind ihre Tage mit Nebenjobs, Renovierung und der Verarbeitung von über 200 geschenkten Kürbissen gut angefüllt. Als Liliane auch noch eine Leiche findet, droht das Chaos über den Cousinen zusammen zu schlagen.
"Mordsbohei in der kleinen Frittenbude am Strand" von Kirstin Hesse und Marion Hahn ist eine Geschichte, deren Handlung sich genau so chaotisch entwickelt, wie der ausgefallene Titel vermuten lässt. Die Geschichte der beiden Cousinen begann bereits im Vorgängerband "Mord in der kleinen Frittenbude am Strand", den ich nicht gelesen habe, dennoch konnte ich mich emotional recht schnell auf Lüttesand einfinden. Es hilft auf jeden Fall, die Ereignisse mit einem Augenzwinkern zu betrachten, anfangs wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte bei all diesen "kleines Café" hier "kleiner Laden" da Anspielungen. Spätestens beim "Kleinen Inselfriedhof" war mir aber klar, dass dieses Buch anscheinend eine Persiflage auf alle "kleine Lädchen"-Romane und sämtliche mit Pumpkin-Spice gewürzte Herbstliteratur darstellt, ein wenig Cosy-Crime rundet das humorvolle Lesevergnügen ab.
Aus dieser Perspektive konnte ich mich entspannt zurück lehnen und die Protagonistinnen durch allerlei skurriles Geschehen begleiten. Die liebenswerte Gemeinschaft der Inselbewohner, von denen beinahe jeder eines der kleinen Lädchen, Cafés (und was es sonst noch alles an derartigen Geschäften auf Lüttesand gibt) betreibt, trug zur gemütlichen Atmosphäre bei. Vicky und Liliane sind sehr unterschiedlich, mir waren sie dabei aber gleichermaßen sympathisch, sie und auch sämtliche andere Figuren im Buch fand ich dreidimensional und lebensecht beschrieben. Die Autorinnen selbst haben sich einen kleinen Cameo-Auftritt in ihrer Geschichte gegönnt, das ist genau die Art von Humor, die mich anspricht. So kann ich nach dem Überwinden der anfänglichen Irritation von einem wirklich unterhaltsamen Leseerlebnis sprechen, das ich gern weiter empfehle.
Fazit: Wenn man das Ganze nicht zu bierernst nimmt, bietet die witzige, ein wenig chaotische Geschichte vergnügliche Unterhaltung, für den humorvollen Roman spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.
"Mordsbohei in der kleinen Frittenbude am Strand" von Kirstin Hesse und Marion Hahn ist eine Geschichte, deren Handlung sich genau so chaotisch entwickelt, wie der ausgefallene Titel vermuten lässt. Die Geschichte der beiden Cousinen begann bereits im Vorgängerband "Mord in der kleinen Frittenbude am Strand", den ich nicht gelesen habe, dennoch konnte ich mich emotional recht schnell auf Lüttesand einfinden. Es hilft auf jeden Fall, die Ereignisse mit einem Augenzwinkern zu betrachten, anfangs wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte bei all diesen "kleines Café" hier "kleiner Laden" da Anspielungen. Spätestens beim "Kleinen Inselfriedhof" war mir aber klar, dass dieses Buch anscheinend eine Persiflage auf alle "kleine Lädchen"-Romane und sämtliche mit Pumpkin-Spice gewürzte Herbstliteratur darstellt, ein wenig Cosy-Crime rundet das humorvolle Lesevergnügen ab.
Aus dieser Perspektive konnte ich mich entspannt zurück lehnen und die Protagonistinnen durch allerlei skurriles Geschehen begleiten. Die liebenswerte Gemeinschaft der Inselbewohner, von denen beinahe jeder eines der kleinen Lädchen, Cafés (und was es sonst noch alles an derartigen Geschäften auf Lüttesand gibt) betreibt, trug zur gemütlichen Atmosphäre bei. Vicky und Liliane sind sehr unterschiedlich, mir waren sie dabei aber gleichermaßen sympathisch, sie und auch sämtliche andere Figuren im Buch fand ich dreidimensional und lebensecht beschrieben. Die Autorinnen selbst haben sich einen kleinen Cameo-Auftritt in ihrer Geschichte gegönnt, das ist genau die Art von Humor, die mich anspricht. So kann ich nach dem Überwinden der anfänglichen Irritation von einem wirklich unterhaltsamen Leseerlebnis sprechen, das ich gern weiter empfehle.
Fazit: Wenn man das Ganze nicht zu bierernst nimmt, bietet die witzige, ein wenig chaotische Geschichte vergnügliche Unterhaltung, für den humorvollen Roman spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.