Humorvoller Inselkrimi zur Kürbiszeit

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Vicky und Liliane erben von ihrer Tante eine sanierungsbedürftige kleine Frittenbude am Strand von Lüttesand. Sobald die Bude wieder startklar ist und die erste Portion Pommes über die Theke geht, sollen die zwei ungleichen Cousinen auch den Rest des Erbes bekommen. Nachdem beim ersten Versuch die Frittenbude bis auf die Grundmauern abgebrannt ist, starten sie in diesem Band nun einen zweiten Versuch die Bude in der vorgegebenen Frist fertigzubekommen, um an den Rest des Erbes zu gelangen. Aber auch dieses Mal läuft nicht alles glatt. Ein reicher Konkurrent vom Festland wirbt die Handwerker ab und auch anderweitig wird die Baustelle sabotiert. Das Chaos wird durch die Schusseligkeit der Cousinen, ein anstehendes Boßelmatch und eine Leiche erst komplett.
Hesse und Hahn ist in diesem zweiten Band ein humorvoller kleiner Krimi gelungen mit vielen unerwarteten Wendungen und vielen lustigen Momenten. Der lockere, flüssige Schreibstil und die oft skurrilen Charaktere auf der kleinen Insel bescheren dem Leser ein entspanntes Lesevergnügen. Die klar unterteilten Kapitel eignen sich auch gut zum ein bisschen zwischendurch Lesen. Auch das Cover vermittelt schon die eigentlich trügerische Inselidylle, die von außen friedvoller wirkt, als sie eigentlich ist.
Ein schöner Roman für alle, die gerne einen nicht zu ernst gemeinten kleinen Krimi für Zwischendurch ohne zu viel Tiefgang außenrum lesen möchten. Perfekt für trübe Herbsttage, da die vielen Kürbisse der Insel perfekt zu dieser Atmosphäre passen.