..Ich habe mich mit diesem Buch leider deutlich schwerer getan, als ich zunächst erwartet hatte. Dabei war mein erster Eindruck durchaus positiv und ich hatte mich eigentlich sehr auf die Lektüre gefreut. Besonders das ansprechend gestaltete, herbstliche Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt, und auch der Titel mit seinem etwas ungewöhnlichen Bezug zu einem „Mordsbohai“ und einer Frittenbude hat mein Interesse geweckt. Ich hatte daher zunächst den Eindruck, dass mich eine unterhaltsame, vielleicht etwas skurrile und zugleich gemütliche Geschichte erwarten würde.
Leider hat sich dieser positive erste Eindruck bereits in den ersten Kapiteln zunehmend relativiert. Schon früh merkte ich, dass ich nur schwer Zugang zur Geschichte und insbesondere zu den Hauptfiguren finden würde. Mir fehlte die emotionale Verbindung zu den Protagonisten, weil ich ihre Handlungen und ihre Sichtweisen häufig als sehr naiv und teilweise auch weltfremd empfunden habe. Dadurch fiel es mir schwer, mich in die Figuren hineinzuversetzen oder wirklich Anteil an ihrer Entwicklung und ihrem Erleben zu nehmen.
Erschwerend kam für mich der sprachliche und atmosphärische Stil des Romans hinzu. Die Geschichte arbeitet sehr stark mit einer bewusst gemütlichen, idyllischen und teilweise geradezu kitschig anmutenden Darstellung kleiner Geschäfte, Lokale und anderer Schauplätze. Begriffe und Beschreibungen wie „das kleine Strandcafé“, „das kleine Geschäft“ und ähnliche Formulierungen tauchen für meinen Geschmack zu häufig auf. Natürlich kann eine solche Wortwahl dazu beitragen, eine bestimmte Wohlfühlatmosphäre zu erzeugen und einem Roman einen warmen, heimeligen Charakter zu verleihen. Auch ein einzelner Schauplatz, der auf diese Weise beschrieben wird, kann durchaus charmant wirken.
In diesem Fall war mir diese Form der Darstellung jedoch zu präsent und zu wiederholend. Die idyllische und verniedlichende Atmosphäre wirkte auf mich dadurch weniger natürlich, sondern zunehmend konstruiert. Statt mich in die Handlung hineinzuziehen, hat sie bei mir eher Distanz geschaffen. Gerade weil sich dieses Stilmittel für mein Empfinden durch große Teile des Buches zieht, wurde die Lektüre für mich zunehmend anstrengend.
Ich kann durchaus nachvollziehen, dass genau diese Mischung aus gemütlicher Atmosphäre, kleinen Läden und Lokalen, liebenswert-schrulligen Figuren und einer gewissen Portion Kitsch für andere Leserinnen und Leser den besonderen Reiz des Buches ausmachen kann. Es gibt sicherlich ein Publikum, das sich in einer solchen Welt sehr wohlfühlt und gerade diese Leichtigkeit und Behaglichkeit zu schätzen weiß. Literatur ist schließlich immer auch eine Frage des persönlichen Geschmacks und der eigenen Leseerfahrung.
Für mich persönlich hat diese Kombination jedoch leider nicht funktioniert. Mir fehlte sowohl der Zugang zu den Figuren als auch eine sprachliche und atmosphärische Ebene, die mich wirklich hätte mitnehmen können. Je weiter ich gelesen habe, desto deutlicher wurde mir, dass dieser Roman einfach nicht meinem persönlichen Lesegeschmack entspricht.
Das finde ich letztlich schade, weil mich Cover und Titel zunächst sehr neugierig gemacht und bei mir durchaus Erwartungen geweckt hatten. Leider konnten Inhalt, Figurenzeichnung und Schreibstil diese Erwartungen für mich nicht erfüllen. Deshalb ist dieses Buch für mich persönlich leider keine Empfehlung – auch wenn ich durchaus verstehen kann, dass es Leserinnen und Leser gibt, die gerade diese Art von Geschichte mögen und sich darin sehr wohlfühlen.
Leider hat sich dieser positive erste Eindruck bereits in den ersten Kapiteln zunehmend relativiert. Schon früh merkte ich, dass ich nur schwer Zugang zur Geschichte und insbesondere zu den Hauptfiguren finden würde. Mir fehlte die emotionale Verbindung zu den Protagonisten, weil ich ihre Handlungen und ihre Sichtweisen häufig als sehr naiv und teilweise auch weltfremd empfunden habe. Dadurch fiel es mir schwer, mich in die Figuren hineinzuversetzen oder wirklich Anteil an ihrer Entwicklung und ihrem Erleben zu nehmen.
Erschwerend kam für mich der sprachliche und atmosphärische Stil des Romans hinzu. Die Geschichte arbeitet sehr stark mit einer bewusst gemütlichen, idyllischen und teilweise geradezu kitschig anmutenden Darstellung kleiner Geschäfte, Lokale und anderer Schauplätze. Begriffe und Beschreibungen wie „das kleine Strandcafé“, „das kleine Geschäft“ und ähnliche Formulierungen tauchen für meinen Geschmack zu häufig auf. Natürlich kann eine solche Wortwahl dazu beitragen, eine bestimmte Wohlfühlatmosphäre zu erzeugen und einem Roman einen warmen, heimeligen Charakter zu verleihen. Auch ein einzelner Schauplatz, der auf diese Weise beschrieben wird, kann durchaus charmant wirken.
In diesem Fall war mir diese Form der Darstellung jedoch zu präsent und zu wiederholend. Die idyllische und verniedlichende Atmosphäre wirkte auf mich dadurch weniger natürlich, sondern zunehmend konstruiert. Statt mich in die Handlung hineinzuziehen, hat sie bei mir eher Distanz geschaffen. Gerade weil sich dieses Stilmittel für mein Empfinden durch große Teile des Buches zieht, wurde die Lektüre für mich zunehmend anstrengend.
Ich kann durchaus nachvollziehen, dass genau diese Mischung aus gemütlicher Atmosphäre, kleinen Läden und Lokalen, liebenswert-schrulligen Figuren und einer gewissen Portion Kitsch für andere Leserinnen und Leser den besonderen Reiz des Buches ausmachen kann. Es gibt sicherlich ein Publikum, das sich in einer solchen Welt sehr wohlfühlt und gerade diese Leichtigkeit und Behaglichkeit zu schätzen weiß. Literatur ist schließlich immer auch eine Frage des persönlichen Geschmacks und der eigenen Leseerfahrung.
Für mich persönlich hat diese Kombination jedoch leider nicht funktioniert. Mir fehlte sowohl der Zugang zu den Figuren als auch eine sprachliche und atmosphärische Ebene, die mich wirklich hätte mitnehmen können. Je weiter ich gelesen habe, desto deutlicher wurde mir, dass dieser Roman einfach nicht meinem persönlichen Lesegeschmack entspricht.
Das finde ich letztlich schade, weil mich Cover und Titel zunächst sehr neugierig gemacht und bei mir durchaus Erwartungen geweckt hatten. Leider konnten Inhalt, Figurenzeichnung und Schreibstil diese Erwartungen für mich nicht erfüllen. Deshalb ist dieses Buch für mich persönlich leider keine Empfehlung – auch wenn ich durchaus verstehen kann, dass es Leserinnen und Leser gibt, die gerade diese Art von Geschichte mögen und sich darin sehr wohlfühlen.