Viel Bohei, viel Spaß

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anmola Avatar

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Bei diesem Buch ist eigentlich schon der Titel ein kleines Versprechen – und das wird auch gehalten. Auf Lüttesand geht es wieder ziemlich turbulent zu. Vicky und Liliane haben alle Hände voll damit zu tun, ihre Frittenbude auf die Reihe zu bekommen, und dann taucht auch noch eine Leiche auf. Viel schlimmer kann es für die beiden eigentlich kaum noch werden.

Mir hat besonders die Mischung aus Krimi, Humor und Nordsee-Atmosphäre gefallen. Es ist kein Krimi, bei dem man ständig mit angehaltenem Atem auf die nächste Seite wartet. Dafür gibt es jede Menge Chaos, schräge Situationen und Figuren, die einem schnell ans Herz wachsen. Gerade das macht für mich den Charme des Buches aus.

Vicky und Liliane könnten unterschiedlicher kaum sein, und genau diese Dynamik fand ich richtig unterhaltsam. Immer wenn man denkt, jetzt kann es eigentlich nicht noch komplizierter werden, kommt schon das nächste Problem um die Ecke.

Auch die herbstliche Stimmung hat mir gut gefallen. Nordsee, Kürbisse, Frittenbude und dazu ein bisschen Mord – irgendwie eine ziemlich ungewöhnliche Mischung, die aber erstaunlich gut funktioniert.

Wer einen blutigen und nervenaufreibenden Krimi erwartet, ist hier wahrscheinlich falsch. Wer dagegen Lust auf einen humorvollen Wohlfühlkrimi mit sympathischen Figuren, etwas Spannung und einer ordentlichen Portion Chaos hat, dürfte mit diesem Buch eine schöne Lesezeit haben.

Für mich ist *Mordsbohei in der kleinen Frittenbude am Strand* genau das richtige Buch für einen gemütlichen Herbstabend auf der Couch. Und nach Lüttesand würde ich durchaus noch einmal zurückkehren.