Wimpelketten Herbst mit viel orangener Frucht!
„Mordsbohei in der kleinen Frittenbude am Strand“ hatte für mich eigentlich eine ziemlich gute Ausgangslage. Nordseeinsel, eine kleine Frittenbude, Boßeln, Kürbisse und natürlich ein Mordfall. Dazu noch eine ordentliche Portion Herbststimmung. Gerade die Atmosphäre rund um Lüttesand hat mir deshalb auch gut gefallen. Das Cover passt für mich sehr schön zur Geschichte und vermittelt direkt diesen etwas chaotischen, gemütlichen Inselkrimi Eindruck.
Leider konnte mich die Geschichte insgesamt nicht ganz überzeugen. Besonders mit den beiden Protagonistinnen Vicky und Liliane hatte ich zwischendurch meine Schwierigkeiten. Sie waren mir teilweise einfach etwas zu anstrengend. Beide sollen eigentlich erwachsene Frauen sein, wirkten auf mich in manchen Situationen aber eher so, als wären sie in ihrer Teeniephase stecken geblieben. Dadurch konnte ich einige ihrer Entscheidungen und Reaktionen nicht immer nachvollziehen. Gerade bei einem humorvollen Krimi darf es natürlich gerne etwas überdreht und chaotisch sein, für mich war es an einigen Stellen aber einfach ein bisschen zu viel.
Auch der Aufbau der Geschichte hat mir nicht ganz so gut gefallen. Der im Prolog angekündigte wichtige Teil der Handlung lässt ziemlich lange auf sich warten. Erst nach ungefähr 180 Seiten kommt man wirklich dort an, worauf der Einstieg neugierig gemacht hat. Für mich war das etwas zu spät, weil sich die Geschichte bis dahin stellenweise ziemlich gezogen hat. Ich hätte mir gewünscht, dass der Kriminalfall früher stärker in den Mittelpunkt rückt.
Der Schreibstil war grundsätzlich angenehm und ließ sich flüssig lesen. Besonders die vielen herbstlichen Details und das Inselsetting haben für eine schöne Atmosphäre gesorgt. Allerdings konnten auch die humorvollen Elemente bei mir nicht immer zünden.
Bei einigen Nebenfiguren konnte ich außerdem deren Entwicklung nicht ganz nachvollziehen. Teilweise wirkte es auf mich, als müsste am Ende unbedingt noch alles in Richtung Happy End gebracht werden. Gerade bei einer Figur passte diese Entwicklung für mich nicht wirklich zu dem Verhalten, das zuvor gezeigt wurde. Dadurch wirkte das Ganze stellenweise etwas gekünstelt.
Insgesamt war das Buch für mich also ein netter, herbstlicher Inselkrimi mit einem schönen Setting, konnte mich bei den Figuren und beim Handlungsaufbau aber nicht vollständig abholen. Für Leserinnen und Leser, die leichte Cosy Crime Geschichten mit viel Nordseeatmosphäre, Kürbissen, Boßeln und einer ordentlichen Portion Chaos mögen, könnte das Buch trotzdem genau das Richtige sein.
Mein Fazit: 3 Sterne. Eine nette Geschichte für einen herbstlichen Nachmittag, für mich persönlich aber mit einigen Längen und Figuren, die mir teilweise etwas zu anstrengend waren.
Leider konnte mich die Geschichte insgesamt nicht ganz überzeugen. Besonders mit den beiden Protagonistinnen Vicky und Liliane hatte ich zwischendurch meine Schwierigkeiten. Sie waren mir teilweise einfach etwas zu anstrengend. Beide sollen eigentlich erwachsene Frauen sein, wirkten auf mich in manchen Situationen aber eher so, als wären sie in ihrer Teeniephase stecken geblieben. Dadurch konnte ich einige ihrer Entscheidungen und Reaktionen nicht immer nachvollziehen. Gerade bei einem humorvollen Krimi darf es natürlich gerne etwas überdreht und chaotisch sein, für mich war es an einigen Stellen aber einfach ein bisschen zu viel.
Auch der Aufbau der Geschichte hat mir nicht ganz so gut gefallen. Der im Prolog angekündigte wichtige Teil der Handlung lässt ziemlich lange auf sich warten. Erst nach ungefähr 180 Seiten kommt man wirklich dort an, worauf der Einstieg neugierig gemacht hat. Für mich war das etwas zu spät, weil sich die Geschichte bis dahin stellenweise ziemlich gezogen hat. Ich hätte mir gewünscht, dass der Kriminalfall früher stärker in den Mittelpunkt rückt.
Der Schreibstil war grundsätzlich angenehm und ließ sich flüssig lesen. Besonders die vielen herbstlichen Details und das Inselsetting haben für eine schöne Atmosphäre gesorgt. Allerdings konnten auch die humorvollen Elemente bei mir nicht immer zünden.
Bei einigen Nebenfiguren konnte ich außerdem deren Entwicklung nicht ganz nachvollziehen. Teilweise wirkte es auf mich, als müsste am Ende unbedingt noch alles in Richtung Happy End gebracht werden. Gerade bei einer Figur passte diese Entwicklung für mich nicht wirklich zu dem Verhalten, das zuvor gezeigt wurde. Dadurch wirkte das Ganze stellenweise etwas gekünstelt.
Insgesamt war das Buch für mich also ein netter, herbstlicher Inselkrimi mit einem schönen Setting, konnte mich bei den Figuren und beim Handlungsaufbau aber nicht vollständig abholen. Für Leserinnen und Leser, die leichte Cosy Crime Geschichten mit viel Nordseeatmosphäre, Kürbissen, Boßeln und einer ordentlichen Portion Chaos mögen, könnte das Buch trotzdem genau das Richtige sein.
Mein Fazit: 3 Sterne. Eine nette Geschichte für einen herbstlichen Nachmittag, für mich persönlich aber mit einigen Längen und Figuren, die mir teilweise etwas zu anstrengend waren.