Zwischen Hochhauslicht und Flussrauschen

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Schon auf den ersten Seiten entfaltet sich der Ton des Romans: Die junge Erzählerin pendelt zwischen dem trubeligen Moskau und einem abgelegenen Mühlenhaus an der Wolga. In kurzen, stimmungsvollen Kapiteln wechseln Perspektiven aus dem Stadtleben mit Momenten der Kontemplation in der Natur.

Besonders eindrücklich: Wie sich in wenigen Sätzen die innere Zerrissenheit der Protagonistin abzeichnet – ihre Sehnsucht nach Ruhe und gleichzeitig das Verlangen nach urbaner Dynamik. Sprachlich dominiert ein gezielter, atmosphärischer Stil – klare Bilder von Stockwerken, Licht, Wasser, die das Wechselspiel von Rastlosigkeit und Stille anklingen lassen.