Beklemmender, hochspannender Psychothriller über verhängnisvolle Beziehungen und Social-Media-Eskalation

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eileen.3110 Avatar

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Das Buch startet mit der Festnahme eines blutüberströmten, jungen Mädchens im Sommerkleid, das ganz Großbritannien als „das meistgehasste Mädchen des Landes“ schockiert. Ein Rückblick enthüllt schließlich die Vorgeschichte der einsamen Odette Adin, die nach dem Tod ihrer Mutter verzweifelt Anschluss sucht und dabei eine verhängnisvolle Bekanntschaft schließt.

Was mir richtig gut gefällt:
Extrem starker Einstieg: Die Szene auf der Polizeiwache erzeugt ab Seite 1 eine beklemmende, eiskalte Spannung und wirft sofort drängende Fragen auf.
Tragische, komplexe Hauptfigur: Odette ist eine ungewöhnliche Protagonistin – einsam, sozial unbeholfen, aber mit einer berührenden, naiven Ehrlichkeit geschrieben.
Gekonnter Zeitsprung: Der Wechsel zwischen der drückenden Gegenwart (Vernehmung/Hype) und der Vorgeschichte baut einen extremen Sog auf.

Mein kritischer Blick:
Sehr düsterer Grundton: Die Verwahrlosung, Einsamkeit und das tragische Umfeld der Figuren sind phasenweise recht schwere Kost.

Mein Fazit: Ein packender, atmosphärisch dichter und moderner Psychothriller für alle Fans von Abgründen, True-Crime-Dynamiken und düsteren Charakterstudien!