Düster, ungewöhnlich und direkt voller Fragen
Schon die ersten Seiten haben mich direkt neugierig gemacht. Man wird ohne große Vorwarnung in eine ziemlich beklemmende Situation geworfen: Ein junges, blutverschmiertes Mädchen wird festgenommen und scheint vollkommen neben sich zu stehen. Besonders spannend fand ich, dass zunächst überhaupt nicht klar ist, was eigentlich passiert ist und wie es zu dieser Situation kommen konnte.
Dann springt die Geschichte 14 Monate zurück und wir lernen Odette kennen. Gerade dieser Wechsel hat mir sehr gefallen, weil man bereits weiß, dass irgendwann etwas Schreckliches passieren wird, aber noch überhaupt keine Ahnung hat, wie alles zusammenhängt. Odette war mir dabei überraschend schnell sympathisch. Sie wirkt etwas eigen, gleichzeitig aber auch unglaublich einsam und verletzlich. Nach dem Tod ihrer Mutter möchte sie ihr Leben neu beginnen und setzt sich dafür eigentlich ganz einfache Ziele: einen Job finden, einen Arzt suchen und endlich Freunde finden. Das hat mir schon ein bisschen das Herz gebrochen.
Auch die Begegnung mit Amos macht sofort neugierig. Odette sehnt sich so sehr nach menschlicher Nähe, dass man beim Lesen einerseits mit ihr mitfühlt, andererseits aber ständig das Gefühl hat, dass irgendetwas nicht stimmt. Spätestens als deutlich wird, dass genau dieses Mädchen später als „meistgehasstes Mädchen von ganz Großbritannien“ gilt und offenbar ein schreckliches Verbrechen begangen haben soll, wollte ich unbedingt wissen, was in den dazwischenliegenden Monaten passiert ist.
Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Trotz der düsteren Geschichte gibt es einen teilweise trockenen und etwas skurrilen Humor, der besonders durch Odettes Gedanken entsteht. Gleichzeitig schwebt über der gesamten Leseprobe dieses ungute Gefühl, dass die Geschichte noch in eine sehr unangenehme Richtung gehen wird.
Warum wird ausgerechnet Odette plötzlich zum meistgehassten Mädchen des Landes? Was hat es mit den Videos auf sich und welche Rolle spielt Amos dabei? Nach dieser Leseprobe habe ich vor allem eines: sehr viele Fragen – und genau deshalb würde ich unglaublich gerne weiterlesen
Dann springt die Geschichte 14 Monate zurück und wir lernen Odette kennen. Gerade dieser Wechsel hat mir sehr gefallen, weil man bereits weiß, dass irgendwann etwas Schreckliches passieren wird, aber noch überhaupt keine Ahnung hat, wie alles zusammenhängt. Odette war mir dabei überraschend schnell sympathisch. Sie wirkt etwas eigen, gleichzeitig aber auch unglaublich einsam und verletzlich. Nach dem Tod ihrer Mutter möchte sie ihr Leben neu beginnen und setzt sich dafür eigentlich ganz einfache Ziele: einen Job finden, einen Arzt suchen und endlich Freunde finden. Das hat mir schon ein bisschen das Herz gebrochen.
Auch die Begegnung mit Amos macht sofort neugierig. Odette sehnt sich so sehr nach menschlicher Nähe, dass man beim Lesen einerseits mit ihr mitfühlt, andererseits aber ständig das Gefühl hat, dass irgendetwas nicht stimmt. Spätestens als deutlich wird, dass genau dieses Mädchen später als „meistgehasstes Mädchen von ganz Großbritannien“ gilt und offenbar ein schreckliches Verbrechen begangen haben soll, wollte ich unbedingt wissen, was in den dazwischenliegenden Monaten passiert ist.
Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Trotz der düsteren Geschichte gibt es einen teilweise trockenen und etwas skurrilen Humor, der besonders durch Odettes Gedanken entsteht. Gleichzeitig schwebt über der gesamten Leseprobe dieses ungute Gefühl, dass die Geschichte noch in eine sehr unangenehme Richtung gehen wird.
Warum wird ausgerechnet Odette plötzlich zum meistgehassten Mädchen des Landes? Was hat es mit den Videos auf sich und welche Rolle spielt Amos dabei? Nach dieser Leseprobe habe ich vor allem eines: sehr viele Fragen – und genau deshalb würde ich unglaublich gerne weiterlesen