Flüssig, düster und voller offener Fragen
Der Schreibstil liest sich wunderbar flüssig, die düstere Grundstimmung greift sofort und die Hauptfigur Odette wirkt auf eine faszinierende Art speziell und unnahbar.
Was mir besonders aufgefallen ist ist der starke Einstieg mit der Szene in der Gegenwart: Die gerade festgenommene, blutverschmierte Odette und die Beobachtung durch die Putzfrau Cat zieht einen sofort in den Bann.
Auch der unheilschwangere Satz am Ende des Museumskapitels sitzt perfekt.
Odette ist mit ihrer abgeklärten Art, der To-do-Liste für ihr neues Leben und der heimlichen Asche-Aktion im Sarkophag ein interessanter Charakter. Das weckt sofort meine Neugier.
Bei der Chronologie komme ich nicht ganz mit. Beim Nachrechnen der Zeitebenen (Gegenwart versus 14 Monate zuvor versus Videobeweise von vor 3 Monaten und dem Kennenlernen von Amos im Museum) bin ich ins Grübeln geraten. Entweder führt die Autorin uns hier raffiniert an der Nase herum – oder die Chronologie hakt an manchen Stellen leicht. Aber ich finde die Handlung spannend genug, um darüber hinwegzusehen.
FAZIT
Ein richtig starker, atmosphärischer Thriller-Auftakt!
Trotz der Verwirrung beim Zeitstrahl macht die Leseprobe große Lust aufs Weiterlesen.
Was mir besonders aufgefallen ist ist der starke Einstieg mit der Szene in der Gegenwart: Die gerade festgenommene, blutverschmierte Odette und die Beobachtung durch die Putzfrau Cat zieht einen sofort in den Bann.
Auch der unheilschwangere Satz am Ende des Museumskapitels sitzt perfekt.
Odette ist mit ihrer abgeklärten Art, der To-do-Liste für ihr neues Leben und der heimlichen Asche-Aktion im Sarkophag ein interessanter Charakter. Das weckt sofort meine Neugier.
Bei der Chronologie komme ich nicht ganz mit. Beim Nachrechnen der Zeitebenen (Gegenwart versus 14 Monate zuvor versus Videobeweise von vor 3 Monaten und dem Kennenlernen von Amos im Museum) bin ich ins Grübeln geraten. Entweder führt die Autorin uns hier raffiniert an der Nase herum – oder die Chronologie hakt an manchen Stellen leicht. Aber ich finde die Handlung spannend genug, um darüber hinwegzusehen.
FAZIT
Ein richtig starker, atmosphärischer Thriller-Auftakt!
Trotz der Verwirrung beim Zeitstrahl macht die Leseprobe große Lust aufs Weiterlesen.