Spannung und Unglauben

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Der Titel hat mich neugierig gemacht. Wenn Superlative verwendet werden ist das in der Regel eine gelungene Manipulation, die in diesem Fall ihre Wirkung bei mir entfalten konnte. Was soll das sein? Ein meisgehasstes Mädchen? Was hat sie getan um das zu werden?
Das Cover verspricht Dynamik und stellt mit dem Seitenprofil einer jungen Frau den Bezug zur Handlung her.
Als ich den Klappentext gelesen habe, wollte ich das Beschriebene zunächst nicht glauben und hielt es für total unrealistisch. Aber dann schlich sich ein unbestimmtes Gefühl ein: vielleicht doch? Kann so etwas wirklich passiert sein?
Der Plot verspricht also viel Spannung!
Die Protagonistin wirkt zunächst distanziert und kühl und dann begreift man wie einsam und allein sie ist. Die zu Beginn geschilderte Beisetzung der Mutter von Odette scheint so trübsinnig, banal und dabei doch so realistisch, dass ich eine Gänsehaut hatte. Toller Einstieg! Auch hier wird sofort Spannung aufgebaut: die Beziehung zwischen Tochter und Mutter scheint belastet, aber wodurch? Was ist da gewesen?
Die Einsamkeit dieses Mädchens fand ich erschütternd und aufwühlend, dabei beschreibt die Autorin lediglich und vermeidet jedes Drama oder Pathos. Das hat mir gut gefallen!
Und natürlich frage ich mich nun, wie ist es zu diesem Mord gekommen? Oder war es doch ganz anders?
Ich würde mich freuen, das Buch zu gewinnen und zu Ende lesen zu können.