Verstörend normal
Eine albtraumhafte und verstörende Eröffnungsszene. Eine beinahe würdelose Einäscherung, an deren Anschluß sich die Tochter direkt zu einer Wohnungsübergabe aufmacht. Und ein paar Wochen später die Asche der Mutter im Sarkophag in einem Museum ausbringt. Ist das noch abgedreht oder schon verstörend, wenn das vor allem in einer Normalität erzählt wird, als geschehe so etwas jeden Tag!? Gerade dieser Umstand fesselt und zieht den Leser in den Roman hinein - geschickt gemacht...