Vierzig Minuten zwischen Leben und Tod – und danach ist nichts mehr wie zuvor

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susanne-69 Avatar

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Diese Leseprobe hat mich vor allem durch ihre ungewöhnliche Ausgangssituation neugierig gemacht. Jago überlebt einen Herzstillstand, bei dem er vierzig Minuten lang klinisch tot war – und kehrt anschließend nicht einfach in sein altes Leben zurück. Stattdessen kämpft er mit Erinnerungslücken und Erlebnissen, die sich kaum erklären lassen.

Ich fand es besonders spannend, wie die Geschichte mit der Frage spielt, was wir eigentlich über Leben und Tod wissen können. Jago versucht selbst, seine Erfahrungen einzuordnen, und genau dabei wird man als Leser immer wieder zum Miträtseln eingeladen. Ist alles eine Folge seines Erlebnisses oder steckt tatsächlich etwas Übernatürliches dahinter?

Gleichzeitig sorgen die Beziehungen zu Jacob und Granny Carne für eine warme, menschliche Ebene. Gerade Granny mit ihrer besonderen Sicht auf Jagos Erlebnisse hat mich sehr neugierig gemacht. Ich habe das Gefühl, dass sie eine wichtige Rolle dabei spielen könnte, Jago dabei zu helfen, das Geschehene zu verstehen.

Der Schreibstil liest sich angenehm und überraschend leicht, obwohl die Geschichte große und durchaus schwere Fragen aufwirft. Die Leseprobe hat mich deshalb nicht nur neugierig auf den weiteren Verlauf gemacht, sondern auch selbst darüber nachdenken lassen, was es eigentlich bedeutet, wirklich zu leben.

Ein ungewöhnlicher Auftakt mit viel emotionalem und geheimnisvollem Potenzial – ich würde sehr gerne erfahren, wohin Jagos zweite Chance ihn führt.