Holpriger Start, dann aber aufgeholt

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nesa8486 Avatar

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„Most Hated Girls“ ist Kristy Lockwoods Debüt – und ich gebe zu, das merkt man meiner Meinung nach auch. Das erste Viertel hindurch war ich mir wirklich unsicher, ob ihr Debüt und ich noch warm miteinander werden würden, aber ich las tapfer weiter, weil mir die Grundstory und der Aufbau der Geschichte gut gefiel. Problematisch war für mich eher der teils etwas hölzerne, steife, ja… irgendwie „unreife“ Schreibstil, in den ich nicht so ganz reinkam. Bis zur Hälfte ging es mir noch ungefähr so, aber es wurde immer besser – subjektiv habe ich das Gefühl, dass Kristy selbst während des Schreibens immer besser in das Buch und das Schreiben hineingekommen ist; es kann aber natürlich auch sein, dass ich mich halt einfach an den Schreibstil gewöhnt hatte.
Die Story selbst fand ich von Anfang bis Ende sehr interessant, gut aufgebaut und – weil ich damit oft Probleme habe, möchte ich das besonders hervorheben – hatte für mich keinerlei Längen oder Logiklöcher. Einzig eine Sache stört mich etwas, aber da diese zur Auflösung gehört, möchte ich aus Spoilergründen keine Einzelheiten nennen. Allgemein verzichte ich deshalb auch darauf, groß auf die Story einzugehen.
Die erste Hälfte über war ich schon am Überlegen, welche Sterne ich geben würde. Bei manchen Büchern weiß ich bereits nach der ersten Seite, dass das ein 5*-Buch werden würde. Hier hing ich im Laufe des Buches eher bei 3,5 Sternen und an denen hänge ich auch immer noch – doch da meist nur 3 oder 4 Sterne gehen, war ich gespannt auf die Auflösung, denn gerade bei solchen Büchern hängt für mich dort am meisten drin. Da ich diese ganz gelungen fand und sogar für mich die ein oder andere Überraschung mit dabei war, bekommt Kristy Lockwood mit „Most Hated Girls“ dann doch noch wohlgemeinte, aber nicht vollends überzeugte 4 Sterne von mir.