I am happy
Dieses Buch hatte mich direkt in seinem Bann und wurde zu einem echten Pageturner. Es wird mich sicher noch eine Weile beschäftigen.
Odin hat einen grausamen Mord begannen. Im Internet. Live. Vor etlichen Zuschauern. Nun sitzt sie auf der Polizeiwache und schweigt beharrlich. Was ist passiert, dass sie ihren Freund Atmos getötet hat?
Dieses Buch wirkt recht unscheinbar. Das Cover spricht mich zwar an, passt aber nicht wirklich zum Inhalt. Denn dieser hat es in sich: es gibt etliche düstere Thematiken und immer wieder stellt man sich die Frage: wie konnte es so weit kommen?
Odett ist gerade mal 19 Jahre alt, als sie wegen Mordes an ihrem Freund Atmos verhaftet wird. Sie ist arbeitssuchend, Waise und dankbar für jemanden, der nett zu ihr ist. Als sie Atmos im Museum über den Weg läuft, entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft. Er ist 80, vermögend und ehemaliger Psychiater. Auf den ersten Blick passt das nicht wirklich zusammen, wurde von der Autorin aber äußerst glaubhaft erzählt, wie die beiden sich annähern.
Auf zwei Zeitebenen begleiten wir sowohl Odett, als auch Ermittler Roger auf der Suche nach der Wahrheit.
Der Aufbau der Story ist wahnsinnig gut gelungen. Immer wenn es auf einer Zeitebene wirklich spannend wird, springen wir in die andere. Ich habe das Buch innerhalb eines Tages verschlungen.
Die behandelten Themen haben es auf jeden Fall in sich. Vordergründig geht es um Gewalt (und zwar in jeder Hinsicht). Aber es ist auch viel gesellschaftliche Kritik enthalten: wem schenkt man Gehör und wen „übersieht“ man. Es geht um Vorverurteilung und Chancenungleichheit. Es entspricht dem aktuellen Zeitgeist. Social Media, die permanente Online-Präsenz als Segen, aber auch als Fluch. Das Gefühl, dass man als Zuschauer jemanden „kennt“ und einschätzen kann, wie er ist, obwohl man nur einen Bruchteil seines Lebens sieht.
Das Buch hat mich wirklich berührt und wird mich sicherlich noch eine Weile beschäftigen. Von mir eine absolute Empfehlung!
Odin hat einen grausamen Mord begannen. Im Internet. Live. Vor etlichen Zuschauern. Nun sitzt sie auf der Polizeiwache und schweigt beharrlich. Was ist passiert, dass sie ihren Freund Atmos getötet hat?
Dieses Buch wirkt recht unscheinbar. Das Cover spricht mich zwar an, passt aber nicht wirklich zum Inhalt. Denn dieser hat es in sich: es gibt etliche düstere Thematiken und immer wieder stellt man sich die Frage: wie konnte es so weit kommen?
Odett ist gerade mal 19 Jahre alt, als sie wegen Mordes an ihrem Freund Atmos verhaftet wird. Sie ist arbeitssuchend, Waise und dankbar für jemanden, der nett zu ihr ist. Als sie Atmos im Museum über den Weg läuft, entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft. Er ist 80, vermögend und ehemaliger Psychiater. Auf den ersten Blick passt das nicht wirklich zusammen, wurde von der Autorin aber äußerst glaubhaft erzählt, wie die beiden sich annähern.
Auf zwei Zeitebenen begleiten wir sowohl Odett, als auch Ermittler Roger auf der Suche nach der Wahrheit.
Der Aufbau der Story ist wahnsinnig gut gelungen. Immer wenn es auf einer Zeitebene wirklich spannend wird, springen wir in die andere. Ich habe das Buch innerhalb eines Tages verschlungen.
Die behandelten Themen haben es auf jeden Fall in sich. Vordergründig geht es um Gewalt (und zwar in jeder Hinsicht). Aber es ist auch viel gesellschaftliche Kritik enthalten: wem schenkt man Gehör und wen „übersieht“ man. Es geht um Vorverurteilung und Chancenungleichheit. Es entspricht dem aktuellen Zeitgeist. Social Media, die permanente Online-Präsenz als Segen, aber auch als Fluch. Das Gefühl, dass man als Zuschauer jemanden „kennt“ und einschätzen kann, wie er ist, obwohl man nur einen Bruchteil seines Lebens sieht.
Das Buch hat mich wirklich berührt und wird mich sicherlich noch eine Weile beschäftigen. Von mir eine absolute Empfehlung!