Mal anders
Das Buchcover lässt die 19-jährige Odetta bereits ansatzweise erkennen. Die Grundidee fand ich sehr faszinierend. Ein Mord vor laufender Kamera mit unzähligen Zuschauern. Leider hatte das Buch zahlreiche lange Stellen, die es nicht unbedingt gebraucht hätte. Dadurch hat sich die Geschichte sehr gezogen und man hatte manchmal nicht die Motivation die Geschichte fortzusetzen. Odetta ist in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen und hat auch nunmehr mit ihrem Schicksal zu kämpfen. Als sie Amos kennenlernt denkt man zunächst, dass sich das Blatt nun wendet. Bis zu dem Zeitpunkt als der Mord viral geht und Odetta die Schuldige sein soll. Aber ist die Lösung wirklich so einfach. Die Protagonisten blieben mir irgendwie zu farblos, sodass ich mich nicht wirklich in sie hineinversetzen konnte. Der Ansatz der Geschichte war mal anders, aber das Buch konnte mich nicht vollends überzeugen.