Persönlichkeitsentwicklung ins Verderben

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kojote19 Avatar

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Die Geschichte beginnt leichtherzig - wenn man über den Zusammenbruch von Odettes Leben hinwegkommt. Odette steht vor einem Scherbenhaufen und trifft auf den ebenfalls einsamen Amos. Dieser hat Alles was sich Odette nur wünschen kann. Und gibt ihr auch ein Stück vom Kuchen - in Form eines Smartphones. Odette kann Ihr Glück kaum fassen und entdeckt die für Sie neue Welt "Social Media". Amos macht gerne mit, wenn Odette sich zu einer Therapie bereit erklärt.

Zwischendurch wird die Geschichte um Amos und Odette von Szenen auf der Polizeiwache unterbrochen. Dort sitzt Odette schweigend während draußen die Clout Gerechtigkeit für Amos fordert. Die Polizei ist planlos und will baldigst einen Täter vorstellen.

Bei der Sozialarbeiterin und Odettes besten Freundin schrillen derweil die Alarmglocken.

Mir gefällt der Aufbau der Geschichte und Odettes Vergleiche von Situationen mit Eregnissen und Statistiken aus Ihrem analogen Lebe. Der Plotttwist mit der Sozialarbeiterin (Tina, Nina??) hat auch einige voherige Kapitel düster eingefärbt - was hat da Amos gemacht? - Was sagt sie über ihren tollen Mann? Mir - als Mann(?) - ist das Thema nicht so geläufig, Amos als Psychologen schon. Die Folter mit dem Zelt ist sogar mir sauer aufgestoßen.