Tiefgehender Debütroman
Die neunzehnjährige Odette lebt zurückgezogen und allein. Umso mehr freut sie sich, als sie den freundlichen achtzigjährigen Amos kennenlernt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft, die sie schon bald in gemeinsamen TikTok-Videos festhalten. Ihr Erfolg wächst schnell und Odette und Amos werden zu gefeierten Internetlieblingen. Doch dann bringt Odette vor laufender Kamera den alten Mann um. Innerhalb weniger Augenblicke wird sie vom Internetstar zur meistgehassten Frau des Landes. Doch wie konnte es so weit kommen?
Mit „Most Hated Girl“ ist Kirsty Lockwood ein spannender und zugleich tiefgründiger Debütroman gelungen. Zu Beginn hatte ich zwar leichte Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden, doch spätestens nach dem ersten Viertel flog ich regelrecht durch die Seiten. Besonders faszinierend fand ich, wie die Autorin die teilweise sehr komplexen psychologischen Entwicklungen der beiden Hauptfiguren Odette und Amos darstellt. Als Leserin möchte man Odette immer wieder wachrütteln und ihr klarmachen, dass das, was sie bei Amos erlebt, keineswegs normal ist.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen und aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. In den Kapiteln aus Odettes Sicht erfahren wir, wie sie Amos kennenlernt und wie sich ihre Freundschaft bis zu dem verhängnisvollen Livestream entwickelt. Dabei rätselt man unweigerlich mit, welche Beweggründe der alte Mann tatsächlich hat, sich mit der jungen Frau anzufreunden und sie schließlich sogar bei sich wohnen zu lassen.
Daneben begleiten wir einen Polizisten in der Gegenwart, der versucht, die Hintergründe des Mordes aufzudecken. Der Wechsel zwischen beiden Perspektiven sorgt für eine hohe Lesemotivation und hält den Spannungsbogen kontinuierlich aufrecht.
„Most Hated Girl“ ist ein fesselnder und psychologisch interessanter Debütroman, der nach einem etwas ruhigeren Einstieg zunehmend an Spannung gewinnt und sich schließlich kaum noch aus der Hand legen lässt.
Mit „Most Hated Girl“ ist Kirsty Lockwood ein spannender und zugleich tiefgründiger Debütroman gelungen. Zu Beginn hatte ich zwar leichte Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden, doch spätestens nach dem ersten Viertel flog ich regelrecht durch die Seiten. Besonders faszinierend fand ich, wie die Autorin die teilweise sehr komplexen psychologischen Entwicklungen der beiden Hauptfiguren Odette und Amos darstellt. Als Leserin möchte man Odette immer wieder wachrütteln und ihr klarmachen, dass das, was sie bei Amos erlebt, keineswegs normal ist.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen und aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. In den Kapiteln aus Odettes Sicht erfahren wir, wie sie Amos kennenlernt und wie sich ihre Freundschaft bis zu dem verhängnisvollen Livestream entwickelt. Dabei rätselt man unweigerlich mit, welche Beweggründe der alte Mann tatsächlich hat, sich mit der jungen Frau anzufreunden und sie schließlich sogar bei sich wohnen zu lassen.
Daneben begleiten wir einen Polizisten in der Gegenwart, der versucht, die Hintergründe des Mordes aufzudecken. Der Wechsel zwischen beiden Perspektiven sorgt für eine hohe Lesemotivation und hält den Spannungsbogen kontinuierlich aufrecht.
„Most Hated Girl“ ist ein fesselnder und psychologisch interessanter Debütroman, der nach einem etwas ruhigeren Einstieg zunehmend an Spannung gewinnt und sich schließlich kaum noch aus der Hand legen lässt.