Wer ist böse?
Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt und bis zum Ende nicht losgelassen. Es spielt auf zwei Zeitebenen: In der einen wird Odette ins Polizeirevier gebracht, weil sie vor laufender Kamera ihren "Freund" Amos umgebracht hat.
Die zweite Zeitebene beginnt beim Kennenlernen der 19jährigen mit dem Rentner Amos. Aus einer flüchtigen Begegnung entsteht langsam eine Freundschaft und daraus irgendwann die Idee über diese ungewöhnliche Konstellation TikTok Videos zu drehen. Denn die beiden sind sehr gegensätzlich: Odette jung, arbeitslos, schlecht ausgebildet. Amos wohlhabend, studiert und eloquent. Beide ergänzen sich gut und Amos wird eine Art Ersatz-Opa für Odette. Aber warum sollte sie ihn dann umbringen?
Nach und nach kommen Details aus der Vergangenheit von Odette ans Licht, die ihre Entscheidungen erklären. Das ist eine große Stärke an diesem Buch, während man beim Lesen oft das Gefühlt hat, die Protagonistin verhält sich komplett irrational, habe ich hier verstanden warum sie genau so handelt. Auch wenn ich mich anders entschieden hätte konnte ich ihre Perspektive verstehen.
Ein wenig erinnert es an Adolesence, obwohl es auch ganz anders ist.
Die zweite Zeitebene beginnt beim Kennenlernen der 19jährigen mit dem Rentner Amos. Aus einer flüchtigen Begegnung entsteht langsam eine Freundschaft und daraus irgendwann die Idee über diese ungewöhnliche Konstellation TikTok Videos zu drehen. Denn die beiden sind sehr gegensätzlich: Odette jung, arbeitslos, schlecht ausgebildet. Amos wohlhabend, studiert und eloquent. Beide ergänzen sich gut und Amos wird eine Art Ersatz-Opa für Odette. Aber warum sollte sie ihn dann umbringen?
Nach und nach kommen Details aus der Vergangenheit von Odette ans Licht, die ihre Entscheidungen erklären. Das ist eine große Stärke an diesem Buch, während man beim Lesen oft das Gefühlt hat, die Protagonistin verhält sich komplett irrational, habe ich hier verstanden warum sie genau so handelt. Auch wenn ich mich anders entschieden hätte konnte ich ihre Perspektive verstehen.
Ein wenig erinnert es an Adolesence, obwohl es auch ganz anders ist.