Wie schnell wir über andere urteilen
Die Ausgangssituation von Most Hated Girl fand ich direkt richtig spannend. Die 19-jährige Odette soll den über 80-jährigen Amos vor laufender Kamera getötet haben. Das Internet hat sein Urteil natürlich längst gefällt. Aber was ist wirklich passiert?
Die Geschichte springt zwischen der Zeit vor dem Mord und den Ermittlungen danach hin und her. Dadurch erfährt man nach und nach, wie die ungewöhnliche Freundschaft zwischen Odette und Amos überhaupt entstanden ist. Die beiden lernen sich zufällig kennen, beginnen gemeinsam Videos zu drehen und werden damit immer erfolgreicher. Gleichzeitig merkt man aber auch immer deutlicher, dass hinter der schönen Social-Media-Fassade einiges nicht stimmt.
Odette fand ich als Figur besonders interessant. Sie ist wahnsinnig einsam, sozial teilweise unbeholfen und sehnt sich eigentlich einfach nur nach Nähe und Zugehörigkeit. Gerade deshalb fand ich ihre Beziehung zu Amos irgendwann ziemlich beklemmend.
Vom Titel her hatte ich allerdings erwartet, dass Social Media und der Hass gegen Odette noch stärker im Mittelpunkt stehen. Tatsächlich geht es viel mehr darum, wie es überhaupt zu diesem Mord kommen konnte und was zwischen Odette und Amos passiert ist. Das fand ich trotzdem spannend, nur eben etwas anders als erwartet.
Besonders hängen geblieben ist bei mir die Frage, wie schnell wir uns eine Meinung über Menschen bilden, obwohl wir nur einen winzigen Ausschnitt ihrer Geschichte kennen. Gerade in Verbindung mit Social Media fand ich das ziemlich aktuell.
Für mich weniger ein klassischer Thriller und mehr ein psychologisch spannender Roman über Einsamkeit, Manipulation und darüber, wie schnell aus einer scheinbar schönen Geschichte etwas ganz anderes werden kann.
Die Geschichte springt zwischen der Zeit vor dem Mord und den Ermittlungen danach hin und her. Dadurch erfährt man nach und nach, wie die ungewöhnliche Freundschaft zwischen Odette und Amos überhaupt entstanden ist. Die beiden lernen sich zufällig kennen, beginnen gemeinsam Videos zu drehen und werden damit immer erfolgreicher. Gleichzeitig merkt man aber auch immer deutlicher, dass hinter der schönen Social-Media-Fassade einiges nicht stimmt.
Odette fand ich als Figur besonders interessant. Sie ist wahnsinnig einsam, sozial teilweise unbeholfen und sehnt sich eigentlich einfach nur nach Nähe und Zugehörigkeit. Gerade deshalb fand ich ihre Beziehung zu Amos irgendwann ziemlich beklemmend.
Vom Titel her hatte ich allerdings erwartet, dass Social Media und der Hass gegen Odette noch stärker im Mittelpunkt stehen. Tatsächlich geht es viel mehr darum, wie es überhaupt zu diesem Mord kommen konnte und was zwischen Odette und Amos passiert ist. Das fand ich trotzdem spannend, nur eben etwas anders als erwartet.
Besonders hängen geblieben ist bei mir die Frage, wie schnell wir uns eine Meinung über Menschen bilden, obwohl wir nur einen winzigen Ausschnitt ihrer Geschichte kennen. Gerade in Verbindung mit Social Media fand ich das ziemlich aktuell.
Für mich weniger ein klassischer Thriller und mehr ein psychologisch spannender Roman über Einsamkeit, Manipulation und darüber, wie schnell aus einer scheinbar schönen Geschichte etwas ganz anderes werden kann.