Zum Miträtseln
Durch den Schreibstil gelingt ein schneller Einstieg in den Roman. Man lernt die Protagonistin relativ gut kennen, gleichzeitig wird das Geschehen so geschildert, dass es schwerfällt, sich vorschnell ein Urteil zu bilden, was vermutlich genauso von der Autorin beabsichtigt ist. Der Roman arbeitet mit Rückblenden: In der Gegenwart befindet sich Odette in Polizeigewahrsam, während parallel ihre Geschichte und das Kennenlernen mit Amos erzählt werden.
Odette wirkt zunächst etwas sozial unbeholfen, kommt dabei aber durchaus sympathisch rüber. Die Beziehung zwischen den beiden erschien mir anfangs etwas seltsam, bis nach und nach deutlich wurde, was hinter den Verhaltensweisen beider steckt. Ob es Einsamkeit ist oder eine tiefe Freundschaft? Besonders interessant fand ich, wie der Roman zeigt, wie schnell das Internet kippen und aus etwas zunächst Harmlosen etwas Unheimliches werden kann. Dabei baut sich eine schwer greifbare, beklemmende Stimmung auf. Stück für Stück erfährt man, was wirklich geschehen ist, und einige unerwartete Wendungen sorgen dafür, dass man bis zum Ende miträtselt.
Odette wirkt zunächst etwas sozial unbeholfen, kommt dabei aber durchaus sympathisch rüber. Die Beziehung zwischen den beiden erschien mir anfangs etwas seltsam, bis nach und nach deutlich wurde, was hinter den Verhaltensweisen beider steckt. Ob es Einsamkeit ist oder eine tiefe Freundschaft? Besonders interessant fand ich, wie der Roman zeigt, wie schnell das Internet kippen und aus etwas zunächst Harmlosen etwas Unheimliches werden kann. Dabei baut sich eine schwer greifbare, beklemmende Stimmung auf. Stück für Stück erfährt man, was wirklich geschehen ist, und einige unerwartete Wendungen sorgen dafür, dass man bis zum Ende miträtselt.