Wunderschön erzählt

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elkev Avatar

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Die Geschichte von Fabiola und ihrer Tochter Carmelita ist im wahrsten Sinne ein Gedicht voll sprachlicher Schönheit und philosophischer Tiefe. Fabiola wächst in Buenos Aires im Kloster bei Nonnen auf und ist fasziniert von Schuhen und vom Tango tanzen. Carmelita, ihre kleine Tochter, wird auf der Tanzfläche gezeugt und darf anfänglich die ersten Jahre mit ihrer Mutter im Kloster bleiben bis eine neue Priorin sie hinauswirft. Lita ist sich oft selbst überlassen und erfindet daher ihren imaginären Freund Ei, der so allerhand anstellt.

Ich bin mehr als gespannt wie sich die Geschichte weiter entfaltet. Ein sprachliches Juwel, das dazu auffordert einzelne Sätze festzuhalten. Wunderschön!

Das Buchcover passt für meinen Geschmack nicht zu der südamerikanischen Geschichte. Es erinnert mit seinem Leuchtturm eher an eine skandinavische, maritime Kulisse. Buenos Aires liegt an einer Flussmündung, aber nicht am offenen Meer.