faszinierend
Mr. Saitos reisendes Kino ist ein ungewöhnlicher, lebenspraller Roman, der trotz seines beachtlichen Umfangs durchgehend unterhaltsam geblieben ist. Schon der Einstieg – mit Litas Zeugung auf einer Tanzfläche in Buenos Aires – macht klar, dass einen hier keine gewöhnliche Geschichte erwartet.
Im Mittelpunkt steht Lita, die mit ihrer schillernden Mutter Fabiola, leidenschaftliche Tangotänzerin und wandelnder Magnet für Chaos, durch das Leben reist. Als die beiden ihre Heimat überstürzt verlassen müssen, verschlägt es sie eher zufällig auf eine raue Insel vor Neufundland. Dort finden sie Zuflucht in einem Seemannsheim, das von einer ganzen Sammlung herrlich skurriler Figuren bevölkert wird – genau diese Vielfalt an eigenwilligen Charakteren habe ich besonders geliebt.
Lita findet schnell Anschluss, vor allem zu Oona McGregor, der gehörlosen Tochter der Gastgeber, deren stille Stärke und Eigenartigkeit sehr berührt. Mit dem Auftauchen von Mr. Saito, der mit seinem wandernden Kino Bilder und Geschichten aus der großen weiten Welt auf die abgelegene Insel bringt, bekommt die Geschichte eine fast magische Note. Ohne es zu ahnen, wird diese Begegnung Litas Leben nachhaltig prägen.
Der Roman ist eine große, manchmal ausschweifende Reise über Wahlfamilien, erste Liebe, Sehnsucht und das Ankommen an unerwarteten Orten. Auch wenn sich manche Passagen etwas gezogen haben, passt die erzählerische Fülle gut zu dieser warmherzigen, detailverliebten Geschichte. Ein langer, aber lohnender Roman voller Charme, Eigenwilligkeit und unvergesslicher Figuren.
Im Mittelpunkt steht Lita, die mit ihrer schillernden Mutter Fabiola, leidenschaftliche Tangotänzerin und wandelnder Magnet für Chaos, durch das Leben reist. Als die beiden ihre Heimat überstürzt verlassen müssen, verschlägt es sie eher zufällig auf eine raue Insel vor Neufundland. Dort finden sie Zuflucht in einem Seemannsheim, das von einer ganzen Sammlung herrlich skurriler Figuren bevölkert wird – genau diese Vielfalt an eigenwilligen Charakteren habe ich besonders geliebt.
Lita findet schnell Anschluss, vor allem zu Oona McGregor, der gehörlosen Tochter der Gastgeber, deren stille Stärke und Eigenartigkeit sehr berührt. Mit dem Auftauchen von Mr. Saito, der mit seinem wandernden Kino Bilder und Geschichten aus der großen weiten Welt auf die abgelegene Insel bringt, bekommt die Geschichte eine fast magische Note. Ohne es zu ahnen, wird diese Begegnung Litas Leben nachhaltig prägen.
Der Roman ist eine große, manchmal ausschweifende Reise über Wahlfamilien, erste Liebe, Sehnsucht und das Ankommen an unerwarteten Orten. Auch wenn sich manche Passagen etwas gezogen haben, passt die erzählerische Fülle gut zu dieser warmherzigen, detailverliebten Geschichte. Ein langer, aber lohnender Roman voller Charme, Eigenwilligkeit und unvergesslicher Figuren.