Großes Kino
In Mister Saitos reisendes Kino von Annette Bjergfeldt, werden die Leser*innen auf unterhaltsame und herzliche Art durch die Lebensgeschichte der Hauptperson Lita geführt. Das Buch besteht hierbei zu großen Teilen aus verschiedenen Anekdoten und Litas prägenden Momenten. Man begleitet Lita vom Kind bis zum Erwachsenenalter und lernt dabei nicht nur sie, sondern auch die vielen und tollen anderen Menschen ihres Lebens kennen und lieben. Alle Charaktere haben in Litas Geschichte ihre eigene kleine oder auch große Geschichte bekommen. Hierbei wird vor allem auf viel Herz und Situationskomik gesetzt, was das Buch trotz seinen über 500 Seiten zu einem kurzweiligen Leseerlebnis macht.
Mein einziger Kritikpunkt ist das ungleiche Zeitverhältnis der einzelnen Buchabschnitte. Zu circa 2/3 des Buches ist Lita ein Kind wohingegen ihr Erwachsenen Leben auf den letzten 50 Seiten abgehandelt wird. Ich mochte die kindliche Perspektive sehr gerne und möchte mich garnicht über den großen Anteil beschweren. Leider hat das ungleiche Verhältnis für mich aber dazu geführt, dass sich das letzte Drittel des Buches eher "gequetscht" angefühlt hat. Im Umkehrschluss spricht es aber durchaus für die Geschichte, dass ich trotz der nicht unerheblichen Länge des Buches, gerne noch mehr gelesen hätte.
Das Buch ist für mich eine gelungene Geschichte über gefundene Familie, Liebe, Freundschaft und vielleicht auch ein bisschen den Sinn des Lebens.
Mein einziger Kritikpunkt ist das ungleiche Zeitverhältnis der einzelnen Buchabschnitte. Zu circa 2/3 des Buches ist Lita ein Kind wohingegen ihr Erwachsenen Leben auf den letzten 50 Seiten abgehandelt wird. Ich mochte die kindliche Perspektive sehr gerne und möchte mich garnicht über den großen Anteil beschweren. Leider hat das ungleiche Verhältnis für mich aber dazu geführt, dass sich das letzte Drittel des Buches eher "gequetscht" angefühlt hat. Im Umkehrschluss spricht es aber durchaus für die Geschichte, dass ich trotz der nicht unerheblichen Länge des Buches, gerne noch mehr gelesen hätte.
Das Buch ist für mich eine gelungene Geschichte über gefundene Familie, Liebe, Freundschaft und vielleicht auch ein bisschen den Sinn des Lebens.