leider enttäuschend
Warum nur habe ich so lange mit dieser Rezension gebraucht? Das Buch ist wirklich schön, kreativ und bildhaft geschrieben und gerade auf den ersten 20-30 Seiten war ich ziemlich angetan.
Der Beginn im Vorkriegsagentinien ist lebhaft und frisch und selbst wenn man sich weder sonderlich für Tango noch für coming-of-age Geschichten interessiert so liest es sich doch flüssig und unterhaltsam.
Dann kommt die Zeit auf der abgelegenen Insel Upper Puffin und die Geschichte wird so zäh wie erkaltender Porridge.
Die Charaktere sind bunt aber für meinen Geschmack zu gewollt wunderlich erschaffen, sie bleiben trotz aller Mühe blasse Kunstfiguren und mit niemandem leidet und fühlt man als Leser wirklich mit. Unter manchen Namen konnte ich mir bis zum Schluss nicht merken von wem gerade geredet wird.
Handlung gibt es auch sehr wenig und das Zusammenspiel aus diesen beiden Tatsachen machen den Roman deutlich zu lang und deutlich zu langatmig.
Idee und Stil hätten meiner Meinung nach für ein wirklich schönes, schillernd-leichtes 200 Seiten Buch getaugt aber so müht man sich sehr ab und wird nicht dafür belohnt. Besagter Mr. Saito taucht übrigens erst recht weit in die Story rein auf und verlässt sie auch wieder...symptomatisch für eine Geschichte die viel schönes in sich birgt aber letztlich nicht weiß was sie eigentlich genau will.
Der Beginn im Vorkriegsagentinien ist lebhaft und frisch und selbst wenn man sich weder sonderlich für Tango noch für coming-of-age Geschichten interessiert so liest es sich doch flüssig und unterhaltsam.
Dann kommt die Zeit auf der abgelegenen Insel Upper Puffin und die Geschichte wird so zäh wie erkaltender Porridge.
Die Charaktere sind bunt aber für meinen Geschmack zu gewollt wunderlich erschaffen, sie bleiben trotz aller Mühe blasse Kunstfiguren und mit niemandem leidet und fühlt man als Leser wirklich mit. Unter manchen Namen konnte ich mir bis zum Schluss nicht merken von wem gerade geredet wird.
Handlung gibt es auch sehr wenig und das Zusammenspiel aus diesen beiden Tatsachen machen den Roman deutlich zu lang und deutlich zu langatmig.
Idee und Stil hätten meiner Meinung nach für ein wirklich schönes, schillernd-leichtes 200 Seiten Buch getaugt aber so müht man sich sehr ab und wird nicht dafür belohnt. Besagter Mr. Saito taucht übrigens erst recht weit in die Story rein auf und verlässt sie auch wieder...symptomatisch für eine Geschichte die viel schönes in sich birgt aber letztlich nicht weiß was sie eigentlich genau will.