Diese eine Tür

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hic&nunc Avatar

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Ein bisschen erinnern mich die Türen aus diesem Buch an Kerstin Giers „Silber“ und doch ist die Stimmung und auch die Erzählweise und Funktion der Türen eine andere. Durch sie kommt man mit dem eigenen selbst in Kontakt und verarbeitet, durch die in ihnen wohnenden Träume, Geschehenes nach und nach. Eine schöne Vorstellung! Doch Amanda trifft eines Tages auf eine Tür, die sich nicht öffnen lässt; und auf Menschen, die ihr mit der Zeit und der Hilfe der Bibliothek ans Herz wachsen werden.
Dieses Buch erzählt aber nicht allein aus Amandas Sicht, es wechselt die Perspektiven und erzählt manche Passagen sogar doppelt um ausführlicher in die Empfindungen der einzelnen Beteiligten einzugehen. Die Träume selbst entpuppten sich dabei als längst nicht so phantastisch, wie ich es erst annahm. Doch auch diese ruhige und etwas melancholische Stimmung hat es in sich.
Ich habe mich unwillkürlich dem Tempo angepasst und dieses Buch mit bedacht, aber auch mit großem Interesse gelesen. Ich fand es toll mitzuerleben, wie Amanda die Geheimnisse der Bibliothek kennenlernt auf Robert, Henry und auch Xiao Mei triff, und diese sie auf ihrem Weg begleiten. Bis, ja bis, sich irgendwann auch die verschlossene Tür öffnet und das was sich dahinter verbarg mich zu Tränen rührte.