Eine berührende Geschichte über Mut, Freundschaft und Träume

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Der Einstieg in „Ms Atkins und die Bibliothek der Träume“ ist mir dank des angenehmen und bildhaften Schreibstils von Vanessa Göcking sehr leichtgefallen. Schon nach wenigen Seiten war ich mitten in der Geschichte. Die Grundidee hat mich sofort begeistert, denn welcher Bücherliebhaber träumt nicht von einer geheimnisvollen Bibliothek voller Wunder? Ich hätte die Bibliothek der Träume am liebsten selbst besucht und eine ihrer geheimnisvollen Türen geöffnet.

Das Erzähltempo ist eher ruhig. Im Mittelpunkt stehen keine spannenden Verfolgungsjagden oder große Fantasy-Abenteuer, sondern Freundschaft, Zusammenhalt, Erinnerungen und der Mut, den eigenen Träumen zu folgen. Statt auf actionreiche Szenen setzt die Autorin auf zwischenmenschliche Beziehungen und die Entstehung von Freundschaften. Die Charaktere wachsen einem mit der Zeit ans Herz und besonders das Ende hat mich sehr berührt. Es hat mich dazu gebracht, über das eigene Leben und die eigenen Träume nachzudenken. Lebe ich wirklich das Leben, das ich führen möchte? Verfolge ich meine Träume oder lasse ich sie einfach vorbeiziehen? Genau diese Gedanken machen das Buch für mich so besonders.

Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings: Nach dem Klappentext hatte ich erwartet, deutlich mehr Zeit in der Bibliothek der Träume zu verbringen. Die wenigen Ausflüge dorthin waren zwar zauberhaft, aber ich hätte gerne noch viel tiefer in diese magische Welt eintauchen wollen.

Fazit: „Ms Atkins und die Bibliothek der Träume“ ist eine gefühlvolle und nachdenklich stimmende Geschichte über Mut, Freundschaft und Träume. Sie regt dazu an, über die eigenen Wünsche und den eigenen Lebensweg nachzudenken, und hallt auch nach der letzten Seite noch nach. Wer ruhige Geschichten mit Herz und einer Prise Magie mag, wird dieses Buch sicher gerne lesen. Von mir gibt es 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.