Für Träumer und Bücherliebhaber
Multiperspektivisch wird die Handlung aus der Sicht von Ms Amanda Atkins erzählt, die seit Jahren jeden Freitag Sachbücher ausleiht und nun in das Geheimnis der verborgenen Bibliothekswelt eingeweiht wird. Dazu kommen Robert, der mysteriöse Hüter zwischen Wirklichkeit und Traum, der alle kommen und gehen sah, Henry, der neue Bibliotheksmitarbeiter, der Marvel-Comics liebt, und Xiao Mei, eine junge Frau, die ebenfalls Zugang zu den Traumkorridoren hat und diese regelmäßig besucht.
Amanda war nicht immer so streng und voller fester Regeln, die ihr Struktur und Sicherheit geben. Früher hatte sie unendlich viele Träume. „Ein Teil von ihr wollte entdecken, träumen, sich dem Zauber hingeben.“ Nicht ohne Grund betritt sie die Bibliothek der Träume. Doch ein außergewöhnliches Ereignis tritt ein: Als sie in den Traumkorridoren auf eine Tür stößt, die abgeschlossen ist, beginnt die Suche nach dem Schlüssel. Das Rätsel der verschlossenen Märchentür brachte mehr Dynamik und Spannung in den Roman – etwas, das ich zuvor vermisst hatte. So hat mir das letzte Drittel am besten gefallen, und ich kam merklich schneller voran.
Der warmherzige Abschluss schlägt einen friedlichen Bogen und wirkt für mich wie ein wohlwollendes Ende, das sich wie ein versöhnlicher Rückblick auf das Buch anfühlt und einen Blick auf etwas Großes gewährt.
Die Perspektiven wechseln sich kapitelweise ab, und manchmal wird dasselbe Ereignis aus zwei unterschiedlichen Sichtweisen erzählt – etwa bei einem zufälligen Treffen zwischen Henry und Xiao Mei. Dort bleibt Xiao Mei vor ihren Freundinnen zurückhaltend und fragt Henry, warum sie ihn länger nicht in der Bibliothek gesehen hat. Beide erleben und interpretieren die Ereignisse anders. Diese Wiederholungen wirkten auf mich jedoch ausbremsend und ermüdend. Insgesamt passierte mir zu wenig, und ich hatte den Eindruck, dass die Idee noch viel mehr Potenzial gehabt hätte. Es ist aber ideal, wenn man einfach nur abtauchen möchte und es nicht zu aufregend und fantastisch sein soll.
Vanessa Göcking schreibt nämlich wunderbar bildlich, poetisch und atmosphärisch, dabei leicht zugänglich und mit einer Prise Humor. Cozy eingelullt träumt man sich gedanklich in dieses Buch, während der dampfende Tee bereitsteht.
„Ms. Atkins und die Bibliothek der Träume“ ist eine vielschichtige Geschichte, die zwar fantastische Züge trägt – etwa durch ein Gebäude mit fünf Etagen, das über einen Fahrstuhl verfügt, der bis in den 333. Stock fährt und zu endlosen Korridoren mit Türen führt, die in Traumräume münden. Vor allem aber konzentriert sie sich auf vier reale Menschen und ihre unsichtbare Last, die sie an diesen Ort geführt hat. Es geht um die Magie menschlicher Begegnungen und um die einflussreiche Kraft der eigenen Lieblingsbücher.
Es ist Literatur, die einlädt, den geheimen Ort kennenzulernen, der Träume bewahrt, seine therapeutische Wirkung zu spüren und die Charaktere aus verschiedenen Blickwinkeln zu erleben. Ein motivierender Roman über Träume, Schicksal und die Reise zum persönlichen Glück.
Amanda war nicht immer so streng und voller fester Regeln, die ihr Struktur und Sicherheit geben. Früher hatte sie unendlich viele Träume. „Ein Teil von ihr wollte entdecken, träumen, sich dem Zauber hingeben.“ Nicht ohne Grund betritt sie die Bibliothek der Träume. Doch ein außergewöhnliches Ereignis tritt ein: Als sie in den Traumkorridoren auf eine Tür stößt, die abgeschlossen ist, beginnt die Suche nach dem Schlüssel. Das Rätsel der verschlossenen Märchentür brachte mehr Dynamik und Spannung in den Roman – etwas, das ich zuvor vermisst hatte. So hat mir das letzte Drittel am besten gefallen, und ich kam merklich schneller voran.
Der warmherzige Abschluss schlägt einen friedlichen Bogen und wirkt für mich wie ein wohlwollendes Ende, das sich wie ein versöhnlicher Rückblick auf das Buch anfühlt und einen Blick auf etwas Großes gewährt.
Die Perspektiven wechseln sich kapitelweise ab, und manchmal wird dasselbe Ereignis aus zwei unterschiedlichen Sichtweisen erzählt – etwa bei einem zufälligen Treffen zwischen Henry und Xiao Mei. Dort bleibt Xiao Mei vor ihren Freundinnen zurückhaltend und fragt Henry, warum sie ihn länger nicht in der Bibliothek gesehen hat. Beide erleben und interpretieren die Ereignisse anders. Diese Wiederholungen wirkten auf mich jedoch ausbremsend und ermüdend. Insgesamt passierte mir zu wenig, und ich hatte den Eindruck, dass die Idee noch viel mehr Potenzial gehabt hätte. Es ist aber ideal, wenn man einfach nur abtauchen möchte und es nicht zu aufregend und fantastisch sein soll.
Vanessa Göcking schreibt nämlich wunderbar bildlich, poetisch und atmosphärisch, dabei leicht zugänglich und mit einer Prise Humor. Cozy eingelullt träumt man sich gedanklich in dieses Buch, während der dampfende Tee bereitsteht.
„Ms. Atkins und die Bibliothek der Träume“ ist eine vielschichtige Geschichte, die zwar fantastische Züge trägt – etwa durch ein Gebäude mit fünf Etagen, das über einen Fahrstuhl verfügt, der bis in den 333. Stock fährt und zu endlosen Korridoren mit Türen führt, die in Traumräume münden. Vor allem aber konzentriert sie sich auf vier reale Menschen und ihre unsichtbare Last, die sie an diesen Ort geführt hat. Es geht um die Magie menschlicher Begegnungen und um die einflussreiche Kraft der eigenen Lieblingsbücher.
Es ist Literatur, die einlädt, den geheimen Ort kennenzulernen, der Träume bewahrt, seine therapeutische Wirkung zu spüren und die Charaktere aus verschiedenen Blickwinkeln zu erleben. Ein motivierender Roman über Träume, Schicksal und die Reise zum persönlichen Glück.