Traumwelten
Ms Atkins besucht regelmäßig am Freitag ihre Lieblingsbibliothek. Als sie eines Tages in einen besonderen Leseraum geführt wird, kommt sie nicht nur anderen Menschen nahe (was sie bisher erfolgreich vermieden hat), sondern sie taucht mit Hilfe verschiedener Türen in einem Traumkorridor in Träume ein, die sie erschrecken oder die Vergangenes wieder aufleben lassen. Mit Robert, Xiao Mei und Henry verbindet sie schon bald so etwas, wie eine Art Freundschaft, was für sie eine ganz neue Erfahrung bedeutet.
Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt sehr gut zu dem Thema.
Auch hat mir die Idee zu diesem Buch gut gefallen. Allerdings ist die Umsetzung meiner Meinung nach nicht immer besonders gut gelungen. Alle vier genannten Protagonisten haben ihr Päckchen zu tragen, was für mich teilweise zu kurz erzählt bzw. nur angedeutet wird, ebenso wie deren Probleme gelöst werden. Einige Szenen/Dialoge werden aus unterschiedlichen Sichtweisen der Protagonisten beschrieben, was ich normalerweise sehr interessant finde. Hier wird aber zusätzlich zuviel von der geschilderten Situation wiederholt, was meinen Lesefluss gestört hat.
Fazit:
Ein schönes Thema, das meiner Meinung nach besser hätte umgesetzt werden können.