Vier Schicksale, verwoben zu einer Geschichte
Regeln und Routinen geben Amanda Atkins Sicherheit; seit Jahren schon lebt sie absolut sicher. Bis zu dem Freitagnachmittag, an dem sich etwas ändert: Statt der alten Mrs Hodgins sitzt Schüler Henry am Ausleihtresen der ehrwürdigen Lady Ophelia Harringdale Library. Und ausgerechnet dieser Junge führt Amanda, die doch bereits jede Ecke der Bibliothek kennt, zu einem zwischen Bilderbüchern und Stofftieren versteckten Leseraum für ganz besondere Kunden. Unerhört! Und wo steckt überhaupt Mrs Hodgins?!
Der Roman ist so liebevoll gestaltet wie unterhaltsam konstruiert und lebt von vier Hauptcharakteren. Amanda hat Schwierigkeiten, aus ihren festgefahrenen Gewohnheiten auszubrechen, welche sie zu einer einsamen Person gemacht haben. Schüler Henry hat familiäre Schatten zu bekämpfen, welche ihn an seinem persönlichen Glück hindern. Robert ist bereits langjähriger Besucher des geheimen Lesezimmers und besitzt eine bewegende Vergangenheit. Schülerin Xiao ist auf der Suche nach sich selbst und hat zugleich Angst vor dem, was sie dabei finden könnte. Alle vier treffen im Leseraum aufeinander, welcher zugleich Eingangsbereich ist in die Bibliothek der Träume. Und alle vier haben von der Autorin ihre eigenen Kapitel erhalten, welche jeweils mit einem eigens für sie gestalteten Initial beginnen (also Amandas Kapitel z. B. mit dem Großbuchstaben A, in welchem sie zu sehen ist, während Henry unter einem großen H sitzt).
Es ist so schön zu lesen, wie die Charaktere miteinander agieren, über Umwege Vertrauen zueinander finden und zugleich in der Bibliothek der Träume auf magische Weise mehr über sich und die eigenen Träume und Ängste herausfinden. Vanessa Göcking hat einen einfühlsamen Stil, der mich auf voller Länge überzeugt. In der Printversion mit Lesebändchen ist zudem mittig ein PageOverlay (so eine halbdurchsichtige Seite), welches den Blick in einen der magischen Bibliotheksflure mit seinen magischen Türen zeigt.
Die Idee, wie die Bibliothek der Träume funktioniert und sich seinen Besucher/innen offenbart, ist einfach zauberhaft. Die Erzählung berührt das Herz, bringt die richtige Mischung aus Spannung, Drama und Freude mit sich und hinterlässt ein bittersüßes Glücksgefühl, sobald die letzte Seite ausgelesen ist.
Der Roman ist so liebevoll gestaltet wie unterhaltsam konstruiert und lebt von vier Hauptcharakteren. Amanda hat Schwierigkeiten, aus ihren festgefahrenen Gewohnheiten auszubrechen, welche sie zu einer einsamen Person gemacht haben. Schüler Henry hat familiäre Schatten zu bekämpfen, welche ihn an seinem persönlichen Glück hindern. Robert ist bereits langjähriger Besucher des geheimen Lesezimmers und besitzt eine bewegende Vergangenheit. Schülerin Xiao ist auf der Suche nach sich selbst und hat zugleich Angst vor dem, was sie dabei finden könnte. Alle vier treffen im Leseraum aufeinander, welcher zugleich Eingangsbereich ist in die Bibliothek der Träume. Und alle vier haben von der Autorin ihre eigenen Kapitel erhalten, welche jeweils mit einem eigens für sie gestalteten Initial beginnen (also Amandas Kapitel z. B. mit dem Großbuchstaben A, in welchem sie zu sehen ist, während Henry unter einem großen H sitzt).
Es ist so schön zu lesen, wie die Charaktere miteinander agieren, über Umwege Vertrauen zueinander finden und zugleich in der Bibliothek der Träume auf magische Weise mehr über sich und die eigenen Träume und Ängste herausfinden. Vanessa Göcking hat einen einfühlsamen Stil, der mich auf voller Länge überzeugt. In der Printversion mit Lesebändchen ist zudem mittig ein PageOverlay (so eine halbdurchsichtige Seite), welches den Blick in einen der magischen Bibliotheksflure mit seinen magischen Türen zeigt.
Die Idee, wie die Bibliothek der Träume funktioniert und sich seinen Besucher/innen offenbart, ist einfach zauberhaft. Die Erzählung berührt das Herz, bringt die richtige Mischung aus Spannung, Drama und Freude mit sich und hinterlässt ein bittersüßes Glücksgefühl, sobald die letzte Seite ausgelesen ist.