Packendes Finale

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Tammy und ihre Gruppe sind enttäuscht, dass sie Eliot nur im Koma auffinden konnten, doch eine Stimme gibt ihnen neue Hoffnung: Als neue Fähigkeit des Scharonns sollen sie ein Portal öffnen und ihm helfen können. Doch dazu brauchen sie noch eine Verlinkung, weshalb sie sich zurück nach Tschechien begeben, wo sie schon eine Verbindung gespürt hatten. Dort angekommen erleben die Jugendlichen jedoch eine Überraschung. Daraufhin folgt der Versuch Eliot zu helfen, die überraschende Begleitung von zwei Erwachsenen und die beständige Flucht und Begegnung mit der Organisation Geno7.

Die Geschichte behält viele Momente bereit, in denen sie mich überraschen konnte, und einige Wendungen. Viele Details finde ich total clever gemacht. Sie stellen Verbindungen zueinander her und sind beeindruckend gestaltet. Durch viele Ortswechsel, Gefahren und die ungelösten Probleme der Jugendlichen ist die Geschichte actionreich und rasant. Im Gegensatz dazu stehen aber auch viele ruhige Momente, wo sie und wir als Leser/innen auch kurz innehalten können. Die Jugendlichen entwickeln, auch unabhängig von ihren Fähigkeiten des Scharonns, eine innige Freundschaft. Viele Augenblicke sind total herzlich und am Ende kommt auch immer wieder dezent eingestreut Romantik dazu. Eine Szene ganz am Ende hat mich sehr berührt - Gänsehautmoment. Die Charaktere haben sich so stark weiterentwickelt, sind gewachsen und vor allem auch zusammengewachsen. Inhaltlich wird die Trilogie auch passend abgeschlossen, bloß ein Detail zwischen zwei Charakteren ist leider offen geblieben, was ich schade finde, da es ein auschlaggebender Punkt bezüglich des Scharonns ist.

Nach wie vor finde ich, dass die Protagonisten mit ihren 14 Jahren etwas zu jung sind und ich würde allen Jugendlichen empfehlen, sich nicht von dem Alter abschrecken zu lassen, wenn man selbst einige Jahre älter ist. Die Idee um die Telepathie und dem Scharonn ist nämlich sehr spannend, wendungsreich und teilweise auch komplexer gestaltet. Außerdem ist die Geschichte zeiweise auch brutal (Prügeleien & Anklage wegen fahrlässiger Tötung), weshalb ich sie nicht unbedingt einer jüngeren Zielgruppe empfehlen würde.

Fazit:
„Mystery Eye – Portal“ ist ein gelungener und absolut fesselnder Abschluss dieser Trilogie. Er birgt Spannung, Action, Gewalt, Freundschaft, überraschende Wendungen, Zusammenhalt und total coole Fähigkeiten. Trotz der 14-jährigen Protagonisten würde ich die Geschichte wegen der Thematiken auch älteren Leser/innen empfehlen.