"Nur weil gerade Apokalypse ist..."
Peu à peu und scheinbar beiläufig ist Milas bisherige Welt verloren gegangen. Es gibt keinen Strom mehr und keine Normalität, kein Home-Office, keine Kühlung, keine motorisierte Infrastruktur, keine Einkaufsmöglichkeiten. Die Familie ist aus der Stadt in das Dorf der Großeltern geflohen. Alles muss ab jetzt selbst angebaut, gesammelt oder eingetauscht werden. Vor allem aber muss sich das Dorf zusammenraufen, neu organisieren, Alte und Schwächere unterstützen, Flüchtlinge aufnehmen, Kinder betreuen, Kapazitäten gerecht verteilen, das Dorf schützen - was durch eine tüchtige Bürgermeisterin und den Pfarrer im Moment offenbar gelingt.
Ich bin ein großer Fan von Margaret Atwoods MaddAdam-Trilogie. Diese handelt in der Zukunft. "Nach dem Ende" aber in der Jetzt-Zeit, unmittelbar nach dem Zusammenbruch; hat der Vater die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass jemand "vorbeikommt und alles in Ordnung bringt" und noch können sich bis auf den Jüngsten alle an das Vorher erinnern, an den ausstehenden Schulabschluss, die geplante Reise, das Smartphone, Internet, die bisherige Normalität.
Ich bin ein großer Fan von Margaret Atwoods MaddAdam-Trilogie. Diese handelt in der Zukunft. "Nach dem Ende" aber in der Jetzt-Zeit, unmittelbar nach dem Zusammenbruch; hat der Vater die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass jemand "vorbeikommt und alles in Ordnung bringt" und noch können sich bis auf den Jüngsten alle an das Vorher erinnern, an den ausstehenden Schulabschluss, die geplante Reise, das Smartphone, Internet, die bisherige Normalität.