Ruhig, irgendwie zu ruhig. Vielleicht auch zu realistisch.
Die Leseprobe hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Die Grundidee finde ich tatsächlich spannend: keine klassische Katastrophe mit Zombies oder Meteoriteneinschlägen, sondern der plötzliche Verlust von etwas, das für unseren Alltag selbstverständlich geworden ist. Dadurch müssen die Menschen wieder Fähigkeiten hervorholen, die vor 150 oder 200 Jahren noch ganz normal waren, lernen, mit der Natur zu leben und miteinander zu kooperieren. Gerade die sehr realistische Darstellung dieser Veränderungen gefällt mir.
Gleichzeitig ist die Erzählung bisher extrem ruhig. Auf den ersten 31 von 288 Seiten wird vor allem der neue Alltag der Familie beschrieben. Die größere Katastrophe scheint noch bevorzustehen, Vorräte sind "noch" vorhanden und auch die im Klappentext angekündigten menschlichen Abgründe spielen bisher keine größere Rolle. Alles wirkt dadurch sehr glaubwürdig, aber auch ein wenig wie ein Dahintreiben. Der Klappentext hat mich bisher ehrlich gesagt deutlich stärker angesprochen als die Leseprobe.
Hinzu kommt der ungewöhnliche Schreibstil: Dialoge und Gedanken werden nicht durch Anführungszeichen oder andere Hervorhebungen gekennzeichnet, wodurch für mich vieles ineinanderfließt und teilweise schwer zu unterscheiden ist.
Vielleicht ist genau diese stille und realistische Erzählweise das Besondere des Romans. Für mich stellt sich allerdings die Frage, ob sie mich über die gesamten 288 Seiten tragen kann. Trotzdem würde mich gerade deshalb interessieren, ob die Geschichte später noch eine andere Dynamik entwickelt.
Das Cover kann mich bisher leider nicht wirklich überzeugen. Die Efeuranken und der groß gesetzte Titel wirken auf mich eher nichtssagend, und einen direkten Zusammenhang zur Geschichte kann ich momentan nicht erkennen. Optisch ist es für mich ebenfalls kein Cover, das mich im Buchladen spontan zugreifen lassen würde.
Gleichzeitig ist die Erzählung bisher extrem ruhig. Auf den ersten 31 von 288 Seiten wird vor allem der neue Alltag der Familie beschrieben. Die größere Katastrophe scheint noch bevorzustehen, Vorräte sind "noch" vorhanden und auch die im Klappentext angekündigten menschlichen Abgründe spielen bisher keine größere Rolle. Alles wirkt dadurch sehr glaubwürdig, aber auch ein wenig wie ein Dahintreiben. Der Klappentext hat mich bisher ehrlich gesagt deutlich stärker angesprochen als die Leseprobe.
Hinzu kommt der ungewöhnliche Schreibstil: Dialoge und Gedanken werden nicht durch Anführungszeichen oder andere Hervorhebungen gekennzeichnet, wodurch für mich vieles ineinanderfließt und teilweise schwer zu unterscheiden ist.
Vielleicht ist genau diese stille und realistische Erzählweise das Besondere des Romans. Für mich stellt sich allerdings die Frage, ob sie mich über die gesamten 288 Seiten tragen kann. Trotzdem würde mich gerade deshalb interessieren, ob die Geschichte später noch eine andere Dynamik entwickelt.
Das Cover kann mich bisher leider nicht wirklich überzeugen. Die Efeuranken und der groß gesetzte Titel wirken auf mich eher nichtssagend, und einen direkten Zusammenhang zur Geschichte kann ich momentan nicht erkennen. Optisch ist es für mich ebenfalls kein Cover, das mich im Buchladen spontan zugreifen lassen würde.