Uff, keine leichte Kost, aber mitreißend!

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meri81 Avatar

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Ich persönlich lese gerne dystopische/post-apokalyptische Romane - dieser ist für mich besonders, weil er in unserer Gegend und in unserer Zeit spielt und sich das Beschriebene dadurch noch näher anfühlt.

Auch der Gedanke in der Leseprobe, dass die jetzige Zeit die beste ist, die wir noch haben werden, fasst mich an, denn ich habe letztens etwas Ähnliches in Bezug auf das Klima gehört („genieße diesen Sommer, es ist der kälteste, den du noch erleben wirst!“).

Also, das Geschriebene fühlt sich vom Setting her sehr nahe an, ich fühle mich den Personen sehr nahe! Auch der Schreibstil trägt dazu bei. Das finde ich sehr besonders - ebenso auch die Situation im Dorf. Eine Bürgermeisterin, die das Chaos verhindert und eine Gemeinschaft organisiert. Aber ist es eine „echte“ Gemeinschaft? Welche Risse werden zu Tage treten? Wie wird der Vater reagieren, wenn es keine Hilfe von Außen geben wird? Was passiert, wenn wirklich eine Ernte ausbleibt? Was, wenn das Dorf von Städtern überrannt wird? Könnten sie sich verteidigen? Und, was ist überhaupt passiert, das zu dieser Katastrophe geführt hat? Wie sind die Parallelen und Unterschiede zu anderen Büchern des Genres? (Ich habe erst letzten die „Parabel vom Sämann“ gelesen und da kommen schon in dem zu lesenden Text hier spannende Fragen auf. Eben, weil dort die Gewalt mehr im Fokus stand, in dem Dorf hier scheint ja noch die „Kooperation“ zu funktionieren? Was passiert mit einer Zivilisation, sollte das nicht mehr der Fall sein?) Ganz viele Fragen, die die Leseprobe bei mir aufgeworfen hat und welche ich liebend gerne beantworten würde.