Wenn die Welt untergeht und plötzlich ganz andere Dinge wichtig werden
Das Cover von Nach dem Ende wirkt auf den ersten Blick ruhig und beinahe idyllisch und genau dieser Kontrast zur Geschichte hat mich sofort neugierig gemacht. Denn hinter der scheinbaren Ruhe verbirgt sich eine Welt, in der die gewohnte Zivilisation zusammengebrochen ist und die Menschen lernen müssen, mit sehr viel weniger auszukommen.
Besonders beeindruckt hat mich der Schreibstil. Die Erzählstimme von Mila ist direkt, nachdenklich und teilweise sehr nüchtern, wodurch die Auswirkungen der Katastrophe umso eindringlicher wirken. Gleichzeitig gibt es immer wieder trockenen Humor und kleine alltägliche Momente, die die Figuren unglaublich menschlich machen. Die Szene rund um den Eichelkaffee hat mich beispielsweise trotz der eigentlich bedrückenden Situation zum Schmunzeln gebracht. Gerade diese Mischung gefällt mir sehr gut.
Mila selbst finde ich als Protagonistin ausgesprochen interessant. Sie hat sich schon vor der Katastrophe intensiv mit Klimawandel und möglichen gesellschaftlichen Folgen beschäftigt und wirkt dadurch deutlich realistischer als eine klassische Heldin, die plötzlich für eine Endzeit gerüstet ist. Gleichzeitig wird deutlich, dass Wissen allein nicht bedeutet, auf eine solche Situation vorbereitet zu sein. Besonders spannend finde ich ihren inneren Konflikt. Einerseits weiß sie, wie prekär ihre Situation ist, andererseits versucht sie, in diesem neuen Leben trotzdem Momente von Normalität und Glück zu finden.
Auch die Dynamik innerhalb der Familie hat mir sehr gefallen. Vor allem die Beziehung zu ihrem kleinen Bruder Beni bringt eine ganz andere Perspektive in die Geschichte. Für ihn ist diese zerstörte Welt schlicht die Welt, die er kennt, während Mila ständig mit dem Wissen darüber lebt, was verloren gegangen ist. Dadurch bekommt die Geschichte eine sehr interessante emotionale Ebene.
Besonders neugierig macht mich außerdem Gabriel. Seine Familie hat sich schon lange vor dem Zusammenbruch auf genau dieses Szenario vorbereitet und besitzt Dinge, von denen andere nur träumen können. Gleichzeitig scheint Gabriel selbst eine spannende Vergangenheit mit Mila und ihrer Familie zu haben. Die Szene, in der er seine Schwester verteidigt, hat bereits gezeigt, dass hinter seiner ruhigen Erscheinung einiges steckt.
Ich erwarte keine klassische Endzeitgeschichte voller Action, sondern vielmehr eine nachdenkliche und gleichzeitig sehr persönliche Geschichte darüber, wie Menschen nach dem Zusammenbruch einer vertrauten Welt weitermachen. Mich interessiert besonders, ob es Mila und den anderen gelingt, tatsächlich eine neue Form von Leben aufzubauen und ob dieses neue Leben vielleicht trotz aller Verluste auch etwas Positives bereithält. Die Leseprobe hat mich jedenfalls sehr neugierig gemacht und ich würde gerne erfahren, wie es nach diesem „Ende“ weitergeht.
Besonders beeindruckt hat mich der Schreibstil. Die Erzählstimme von Mila ist direkt, nachdenklich und teilweise sehr nüchtern, wodurch die Auswirkungen der Katastrophe umso eindringlicher wirken. Gleichzeitig gibt es immer wieder trockenen Humor und kleine alltägliche Momente, die die Figuren unglaublich menschlich machen. Die Szene rund um den Eichelkaffee hat mich beispielsweise trotz der eigentlich bedrückenden Situation zum Schmunzeln gebracht. Gerade diese Mischung gefällt mir sehr gut.
Mila selbst finde ich als Protagonistin ausgesprochen interessant. Sie hat sich schon vor der Katastrophe intensiv mit Klimawandel und möglichen gesellschaftlichen Folgen beschäftigt und wirkt dadurch deutlich realistischer als eine klassische Heldin, die plötzlich für eine Endzeit gerüstet ist. Gleichzeitig wird deutlich, dass Wissen allein nicht bedeutet, auf eine solche Situation vorbereitet zu sein. Besonders spannend finde ich ihren inneren Konflikt. Einerseits weiß sie, wie prekär ihre Situation ist, andererseits versucht sie, in diesem neuen Leben trotzdem Momente von Normalität und Glück zu finden.
Auch die Dynamik innerhalb der Familie hat mir sehr gefallen. Vor allem die Beziehung zu ihrem kleinen Bruder Beni bringt eine ganz andere Perspektive in die Geschichte. Für ihn ist diese zerstörte Welt schlicht die Welt, die er kennt, während Mila ständig mit dem Wissen darüber lebt, was verloren gegangen ist. Dadurch bekommt die Geschichte eine sehr interessante emotionale Ebene.
Besonders neugierig macht mich außerdem Gabriel. Seine Familie hat sich schon lange vor dem Zusammenbruch auf genau dieses Szenario vorbereitet und besitzt Dinge, von denen andere nur träumen können. Gleichzeitig scheint Gabriel selbst eine spannende Vergangenheit mit Mila und ihrer Familie zu haben. Die Szene, in der er seine Schwester verteidigt, hat bereits gezeigt, dass hinter seiner ruhigen Erscheinung einiges steckt.
Ich erwarte keine klassische Endzeitgeschichte voller Action, sondern vielmehr eine nachdenkliche und gleichzeitig sehr persönliche Geschichte darüber, wie Menschen nach dem Zusammenbruch einer vertrauten Welt weitermachen. Mich interessiert besonders, ob es Mila und den anderen gelingt, tatsächlich eine neue Form von Leben aufzubauen und ob dieses neue Leben vielleicht trotz aller Verluste auch etwas Positives bereithält. Die Leseprobe hat mich jedenfalls sehr neugierig gemacht und ich würde gerne erfahren, wie es nach diesem „Ende“ weitergeht.