Leider nicht ganz überzeugend!

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tikva Avatar

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Aufgrund des Titels, der Leseprobe und der Geschichte habe ich mich sehr auf diesen Roman gefreut, welcher mich allerdings nicht überzeugen konnte.

Der Roman beginnt mit Mila, einer besorgten Jugendlichen, die auf die fatalen Auswirkungen des Klimawandels aufmerksam macht. Im weiteren Verlauf kehrt Mila mit ihrer Familie in das Dorf zurück und von da an widmet sich dieses Kapitel einem anderen Bewohner, welche nunmehr ein völlig anderes Leben haben. Mir hat während der Lektüre ein Übergang zwischen dem vorherigen und jetzigen Leben gefällt. Wie ist es zu diesem neuen Leben gekommen? Wie hat der Staat hier unterstützt? Wie sieht es in anderen Teilen der Welt aus? Die Apokalypse wird in dem Roman kaum beschrieben, vielmehr spielt sich im weiteren Teil des Romans das Leben auf dem Hof ab.
Während des Lesens bin ich zudem bei den vielen Protagonisten durcheinander gekommen, eine Einführung am Anfang hätte mir geholfen.
Der Schreibstil ist zwar sehr besonders, da die Sätze langegezogen und die direkten Reden nicht als solche gekennzeichnet sind. Während des Lesens habe ich deswegen aber auch dazu geneigt, die Sätze zu schnell zu lesen.
Der Roman zeigt allerdings sehr eindrucksvoll die Abgründe auf, in welche sich die Menschen in einer hilflosen Lage begeben.
Leider konnte mich der Roman in seiner Gesamtheit nicht vollständig überzeugen.