Nur Fiktion?
Ich habe mir das Buch Nach dem Ende von Elisabeth Schmidauer gewünscht, da mich die Leseprobe schon gefesselt hatte.
Ich hege durchaus Gedanken, dass diese Fiktion voll ins Schwarze treffen könnte, wenn hier das Licht ausgeht, wenn die Menschen keine Nahrung mehr finden, wenn Antibiotika nicht mehr helfen, wenn es keinen Strom mehr gibt, wenn das Gesetz des Stärkeren gilt und uns sämtliches Wissen aus Wikipedia und Co nicht mehr zur Verfügung steht und wir uns besinnen müssen auf altes Wissen, von dem die meisten Menschen nichts mehr ahnen und auch nicht wissen wollen.
Der Tod wird zum täglichen Begleiter, einige Menschen sammeln sich zusammen in Dörfern und Höfen und versuchen, die Erde zu bestellen, zu ernten, die Tiere wieder zu Nutztieren zu machen, sie aber gut zu behandeln, Massentierhaltung gibt es nicht mehr. Kleineren Gruppen gelingt es miteinander und dann sind da Störenfriede, Männer, die sich über die anderen stellen, die ihre Vorstellungen für die Gruppe zum Gesetz machen, ohne Rücksicht.
Und es gibt kriminelle Subjekte, auch wieder Männer, denen das Quälen und Töten schwächerer beziehungsweise ahnungsloser Menschen ein Sport ist. Und dabei gibt es nicht mehr viele Menschen, die meisten sind tot.
Und dann wehrt sich die Gruppe und lernt sich zu schützen und tötet auch. Und für mich ist das alles so nachvollziehbar, weil Menschen so sind, weil sich immer welche über andere erheben. Es gibt keine Gleichberechtigung, nicht jetzt und erst recht nicht unter diesen Bedingungen.
Aber es werden auch wieder Kinder geboren, weil das Ziel des Menschen und der Sinn des Lebens nun einmal das Leben ist.
Ob wir das Steuer noch rumreißen können, bevor irgendetwas Schreckliches passiert und alles auf Anfang gesetzt wird? Wer weiß das schon?
Die Erzählweise der Autorin ist interessant, anders und spannend. Viele kleinere Geschichten werden aus Sicht einzelner Protagonisten erzählt.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, würde es unbedingt weiterempfehlen.
Ich hege durchaus Gedanken, dass diese Fiktion voll ins Schwarze treffen könnte, wenn hier das Licht ausgeht, wenn die Menschen keine Nahrung mehr finden, wenn Antibiotika nicht mehr helfen, wenn es keinen Strom mehr gibt, wenn das Gesetz des Stärkeren gilt und uns sämtliches Wissen aus Wikipedia und Co nicht mehr zur Verfügung steht und wir uns besinnen müssen auf altes Wissen, von dem die meisten Menschen nichts mehr ahnen und auch nicht wissen wollen.
Der Tod wird zum täglichen Begleiter, einige Menschen sammeln sich zusammen in Dörfern und Höfen und versuchen, die Erde zu bestellen, zu ernten, die Tiere wieder zu Nutztieren zu machen, sie aber gut zu behandeln, Massentierhaltung gibt es nicht mehr. Kleineren Gruppen gelingt es miteinander und dann sind da Störenfriede, Männer, die sich über die anderen stellen, die ihre Vorstellungen für die Gruppe zum Gesetz machen, ohne Rücksicht.
Und es gibt kriminelle Subjekte, auch wieder Männer, denen das Quälen und Töten schwächerer beziehungsweise ahnungsloser Menschen ein Sport ist. Und dabei gibt es nicht mehr viele Menschen, die meisten sind tot.
Und dann wehrt sich die Gruppe und lernt sich zu schützen und tötet auch. Und für mich ist das alles so nachvollziehbar, weil Menschen so sind, weil sich immer welche über andere erheben. Es gibt keine Gleichberechtigung, nicht jetzt und erst recht nicht unter diesen Bedingungen.
Aber es werden auch wieder Kinder geboren, weil das Ziel des Menschen und der Sinn des Lebens nun einmal das Leben ist.
Ob wir das Steuer noch rumreißen können, bevor irgendetwas Schreckliches passiert und alles auf Anfang gesetzt wird? Wer weiß das schon?
Die Erzählweise der Autorin ist interessant, anders und spannend. Viele kleinere Geschichten werden aus Sicht einzelner Protagonisten erzählt.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, würde es unbedingt weiterempfehlen.