Überleben nach dem Zusammenbruch der Zivilisation
Scheinbar beiläufig, vor Beginn der Handlung, ist Milas bisherige Welt verloren gegangen. Die Familie ist in das Dorf der Großeltern geflohen, in den Städten herrschen schlimmste Bedingungen. Es gibt keinen Strom und keine Normalität mehr, keinen Treibstoff, keine Kühlung, keine Infrastruktur, keine Lebensmittel- oder sonstige Versorgung. Man hat seine Möglichkeiten genutzt, solange es noch ging - im Home-Office arbeiten, mit der Familie telefonieren, Benzin organisieren.
Nun muss alles selbst angebaut, gesammelt, eingetauscht - oder gehungert werden. Medizinische Versorgung wird basierend auf altem Wissen wieder aufgebaut, dennoch sterben Menschen.
Vor allem aber muss sich die Gemeinschaft zusammenraufen, organisieren, Schwächere unterstützen, Flüchtlinge aufnehmen, Kapazitäten gerecht verteilen, sich schützen.
Mila, die ganz klar die kommende Katastrophe gesehen und sich entsprechend ausgebildet hat, zieht es jedoch im Lauf der Handlung weiter und diese konzentriert sich nun auf die Menschen um Susa, ihrer Mutter - und man ahnt, woher Mila ihren Charakter und ihre Geradlinigkeit hat.
"Nach dem Ende" handelt in der Jetzt-Zeit, unmittelbar nach dem Zusammenbruch; anfangs haben viele die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass jemand "vorbeikommt und alles in Ordnung bringt" und die Menschen können sich an das Früher erinnern. Doch das Leben wird immer archaischer, während die Zeit vergeht, und auch das Abgründige im Menschen ist noch vorhanden.
Das Buch hat mich beeindruckt, wenngleich es keine leichte Lektüre ist. Gern hätte auch ich erfahren, wie es mit Mila weitergeht.
Nun muss alles selbst angebaut, gesammelt, eingetauscht - oder gehungert werden. Medizinische Versorgung wird basierend auf altem Wissen wieder aufgebaut, dennoch sterben Menschen.
Vor allem aber muss sich die Gemeinschaft zusammenraufen, organisieren, Schwächere unterstützen, Flüchtlinge aufnehmen, Kapazitäten gerecht verteilen, sich schützen.
Mila, die ganz klar die kommende Katastrophe gesehen und sich entsprechend ausgebildet hat, zieht es jedoch im Lauf der Handlung weiter und diese konzentriert sich nun auf die Menschen um Susa, ihrer Mutter - und man ahnt, woher Mila ihren Charakter und ihre Geradlinigkeit hat.
"Nach dem Ende" handelt in der Jetzt-Zeit, unmittelbar nach dem Zusammenbruch; anfangs haben viele die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass jemand "vorbeikommt und alles in Ordnung bringt" und die Menschen können sich an das Früher erinnern. Doch das Leben wird immer archaischer, während die Zeit vergeht, und auch das Abgründige im Menschen ist noch vorhanden.
Das Buch hat mich beeindruckt, wenngleich es keine leichte Lektüre ist. Gern hätte auch ich erfahren, wie es mit Mila weitergeht.