Schon der Titel macht neugierig
„Nach der Sonne schauen“ hat mich schon mit seinem Titel sofort angesprochen. Ich finde ihn wunderschön, poetisch und irgendwie hoffnungsvoll. Auch das Cover gefällt mir sehr und passt für mich perfekt zu dieser ruhigen, besonderen Stimmung. Die Leseprobe hat mein Interesse dann noch verstärkt: Die Atmosphäre am See, die verlassene Halle und die Mischung aus Natur, Kunst, Klimaveränderungen und KI wirken ungewöhnlich und sehr eigen. Besonders spannend finde ich auch den künstlichen Hund Robyn und die Frage, welche Beziehung Menschen zu solchen digitalen Begleitern entwickeln können. Der Schreibstil ist ruhig und bildhaft, aber gleichzeitig steckt schon auf den ersten Seiten viel unter der Oberfläche. Für mich klingt das nach einem sehr besonderen Roman, der noch lange nachwirken könnte.