Wind, Wandel, neue Wege
Martina Hefter schafft mit der ehemaligen Tagebaulandschaft im Leipziger Umland eine ganz besondere Atmosphäre. Iona zieht sich bewusst zurück, möchte in Ruhe an ihrem Kunstprojekt arbeiten und Abstand von den Ereignissen der Vergangenheit gewinnen. Doch mit Bella und Nova hält unerwartet wieder Leben in der alten Industriehalle Einzug. Besonders gefällt mir, wie Iona versucht, sich von alten Zwängen und Verpflichtungen zu lösen und ihren eigenen Weg zu finden. Der Schreibstil ist präzise, leicht und gleichzeitig eindringlich. Die Leseprobe hat mir sehr gut gefallen und macht Lust darauf, Iona auf ihrem weiteren Weg zu begleiten.