„Wo der Wind weht, findet das Leben zurück“

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ninaalbert Avatar

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„Nach der Sonne schauen“ wirkt auf mich wie ein ruhiger, atmosphärischer Roman, der viel zwischen den Zeilen erzählt. Besonders die ungewöhnliche Landschaft der ehemaligen Tagebau-Region und die zurückgezogene Iona schaffen eine eigenwillige, fast entrückte Stimmung. Ich finde spannend, dass Iona eigentlich Abstand sucht und sich ganz auf ihre Kunst konzentrieren möchte, dann aber durch Bella und später Nova wieder mit dem Leben und anderen Menschen konfrontiert wird. Der Bildschirmhund als Kontrast zur echten Hündin gefällt mir dabei besonders. Martina Hefters Schreibstil wirkt präzise, leise und gleichzeitig sehr bildhaft. Mich interessiert, wie sich Ionas Rückzug durch diese unerwarteten Begegnungen verändert und ob sie dadurch vielleicht einen neuen Zugang zu ihrem eigenen Leben und ihrer Kunst findet. Ich würde gerne weiterlesen.