Zwischen Klimakrise, Kunst und der Frage, was von uns bleibt
Schon das Cover von Nach der Sonne schauen hat mich neugierig gemacht. Es wirkt ruhig und gleichzeitig etwas unheilvoll, eine Stimmung, die sich auch in der Leseprobe wiederfindet. Besonders die Beschreibung der Landschaft rund um den ehemaligen Tagebau südlich von Leipzig hat bei mir sofort Bilder im Kopf entstehen lassen: Windräder, vertrocknete Maisfelder, der künstlich entstandene See und die immer heftiger werdenden Stürme.
Der Schreibstil von Martina Hefter gefällt mir ausgesprochen gut. Er ist ruhig, beobachtend und sehr bildhaft, ohne dabei überladen zu wirken. Gerade die vielen scheinbar kleinen Beobachtungen, die rosa angesprühten Schafe, die Stare, die Pappeln im Wind oder das tägliche Schwimmen im See, erzeugen eine besondere Atmosphäre. Gleichzeitig liegt über allem eine unterschwellige Bedrohung, weil man merkt, dass sich die Umwelt verändert und extreme Wetterereignisse immer stärker zum Alltag gehören.
Besonders interessant finde ich die namenlose Ich-Erzählerin. Sie wirkt gleichzeitig sehr reflektiert und etwas verloren. Ihre Gedanken über Robyn, ein scheinbar einfaches Computerprogramm, haben mich besonders berührt. Dass sie sich dabei ertappt, um ihn zu trauern und sich anschließend selbst dafür zurechtweist, wirft sofort spannende Fragen darüber auf, wo für uns eigentlich die Grenze zwischen Technik und einem „lebendigen“ Gegenüber liegt.
Auch ihre künstlerische Arbeit finde ich faszinierend. Das geplante Modell einer Landschaft in 5.000 Jahren, in der das ehemalige Tagebaugebiet wieder zu einem Urwald geworden ist und keine Menschen mehr leben, verbindet die persönliche Geschichte der Erzählerin mit den großen Fragen nach Klimawandel, Vergänglichkeit und der Zukunft unseres Planeten. Besonders spannend finde ich dabei den Gedanken, dass sie eine Zukunft darstellt, in der wir selbst gar nicht mehr vorkommen.
Ich erwarte von dem Roman keine klassische Handlung mit ständigem Tempo, sondern vielmehr eine nachdenkliche, atmosphärische Geschichte, die sich langsam entfaltet und dabei Fragen über Klimakrise, Technologie, Kunst und menschliche Beziehungen aufwirft. Die Leseprobe hat mich vor allem durch ihre besondere Stimmung neugierig gemacht. Ich möchte unbedingt erfahren, wie sich die Geschichte weiterentwickelt und was hinter Robyn, der Erzählerin und ihrem ungewöhnlichen Kunstprojekt steckt.
Der Schreibstil von Martina Hefter gefällt mir ausgesprochen gut. Er ist ruhig, beobachtend und sehr bildhaft, ohne dabei überladen zu wirken. Gerade die vielen scheinbar kleinen Beobachtungen, die rosa angesprühten Schafe, die Stare, die Pappeln im Wind oder das tägliche Schwimmen im See, erzeugen eine besondere Atmosphäre. Gleichzeitig liegt über allem eine unterschwellige Bedrohung, weil man merkt, dass sich die Umwelt verändert und extreme Wetterereignisse immer stärker zum Alltag gehören.
Besonders interessant finde ich die namenlose Ich-Erzählerin. Sie wirkt gleichzeitig sehr reflektiert und etwas verloren. Ihre Gedanken über Robyn, ein scheinbar einfaches Computerprogramm, haben mich besonders berührt. Dass sie sich dabei ertappt, um ihn zu trauern und sich anschließend selbst dafür zurechtweist, wirft sofort spannende Fragen darüber auf, wo für uns eigentlich die Grenze zwischen Technik und einem „lebendigen“ Gegenüber liegt.
Auch ihre künstlerische Arbeit finde ich faszinierend. Das geplante Modell einer Landschaft in 5.000 Jahren, in der das ehemalige Tagebaugebiet wieder zu einem Urwald geworden ist und keine Menschen mehr leben, verbindet die persönliche Geschichte der Erzählerin mit den großen Fragen nach Klimawandel, Vergänglichkeit und der Zukunft unseres Planeten. Besonders spannend finde ich dabei den Gedanken, dass sie eine Zukunft darstellt, in der wir selbst gar nicht mehr vorkommen.
Ich erwarte von dem Roman keine klassische Handlung mit ständigem Tempo, sondern vielmehr eine nachdenkliche, atmosphärische Geschichte, die sich langsam entfaltet und dabei Fragen über Klimakrise, Technologie, Kunst und menschliche Beziehungen aufwirft. Die Leseprobe hat mich vor allem durch ihre besondere Stimmung neugierig gemacht. Ich möchte unbedingt erfahren, wie sich die Geschichte weiterentwickelt und was hinter Robyn, der Erzählerin und ihrem ungewöhnlichen Kunstprojekt steckt.