Zwischen Schönheit, Wind und KI

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troegsi Avatar

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Ja, unbedingt. Das passt sehr gut zu deinem Eindruck vom Schwebenden und Fließenden. Ich würde es nicht literaturkritisch formulieren, sondern einfach als dein Lesegefühl ergänzen:

Die ersten Seiten der Leseprobe haben auf mich sehr naturverbunden und irgendwie fast schwebend gewirkt. Viel Wind, Luft, der See mit seinem wechselnden Farbspiel und das Leben mit dem Hund Bella. Gerade die Beschreibung des Sees ist mir hängen geblieben, weil seine Farben sich je nach Licht und Luft verändern. Dazu kommt eine Sprache, die einen beim Lesen einfach mitträgt. Sie passt für mich wunderbar zu dieser luftigen, fließenden Atmosphäre der ersten Seiten.

Über das Künstlerdasein kommt die Erzählung dann ziemlich überraschend zu Robyn, einer App beziehungsweise offenbar einer KI. Die erzählende Person scheint eher zufällig bei Robyn gelandet zu sein und trotzdem hat sich daraus eine erstaunlich persönliche Beziehung entwickelt. Besonders interessant fand ich den Gedanken, dass man zwar genau weiß, dass Robyn „nur“ ein Programm ist, sein Verschwinden aber trotzdem fast wie den Tod eines Menschen empfinden kann.

Am meisten hängen geblieben ist bei mir aber der Gedanke, dem Schlechten in der Welt mit Schönheit zu begegnen. Auch die ziemlich dreiste Umsetzung, einem schlafenden Menschen einfach ein Tattoo hinter das Ohr zu stechen, fand ich irgendwie großartig.

Überhaupt sind mir die vielen Kontraste aufgefallen: Natur und KI, Alltag und Kunst, Schönheit und das Schlechte in der Welt. Das macht die Leseprobe für mich besonders.

Und natürlich möchte ich jetzt wissen, was mit Robyn passiert ist. Wie kann eine KI quasi „sterben“ oder kaputtgehen? Warum existiert Robyn nur noch als Standbild? Und wie geht diese ungewöhnliche Geschichte überhaupt weiter?

Die Leseprobe lässt mich mit einigen Fragen zurück, aber vor allem mit Lust, das Buch weiterzulesen.