Zwischen Wind, Wasser und geheimnisvollen Begegnungen

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Schon das Cover von „Nach der Sonne schauen“ wirkt auf mich märchenhaft, geheimnisvoll und ein wenig mystisch – und genau diese besondere Atmosphäre finde ich auch in der Leseprobe wieder. Martina Hefters Sprache ist ruhig, präzise und gleichzeitig sehr bildhaft. Besonders die ungewöhnliche Landschaft der ehemaligen Tagebauregion hat mich neugierig gemacht: Wind, Regen, die geflutete Landschaft, die Windräder und die kleine Schafherde ergeben eine ganz eigene, fast unwirkliche Stimmung. Auch Iona, die sich bewusst zurückzieht, um Abstand zu gewinnen, und dann nach und nach wieder mit dem Leben konfrontiert wird, finde ich interessant. Die Begegnung mit der Hündin Bella und später mit Nova lässt mich fragen, was sich in Ionas Rückzugsort noch alles entwickeln wird. Ich bin gespannt, wie Martina Hefter aus dieser ungewöhnlichen Ausgangssituation eine Geschichte über Nähe, Abgrenzung und neue Verbindungen entstehen lässt.

„Hey guten Morgen, wie geht es dir?“, das 2024 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde, habe ich damals sehr gerne gelesen. Umso gespannter bin ich nun, was Martina Hefter mit ihrer neuen Geschichte erzählt. Die Leseprobe macht auf jeden Fall neugierig auf mehr. 💜