Botschaft unklar
Iona Bartschok, Installationskünstlerin, Einzelgängerin, sucht Abstand in einer Halle. Sie befindet sich in der Nähe eines Campingplatzes im ehemaligen Leipziger Tagebaugebiet. Franz, der Besitzer der Halle, überlässt ihr Robyn, einen KI-Companion-Hund, um den sie sich kümmern soll. Iona möchte in der Abgeschiedenheit an ihrem neuen Projekt arbeiten. Eine Installation über die Leipziger Tagebaulandschaft in 5000 Jahren, gestaltet aus Biopolymer, einem nachhaltigen Werkstoff, der sich nach wenigen Jahrhunderten selbst abbaut. Doch irgendwie kommt die Arbeit nicht voran und das alltägliche Leben dazwischen. Die Einkäufe mit dem Rennrad, die Gewitter, der Regen, die Arbeit an der Halle und vor allem Bella. Ein streunender Hund, der ihr zugelaufen ist, und der ab dann den Tagesrhythmus von Iona bestimmt. Bis Nova vorbeikommt, eine Verwandte ihres Vermieters und Tätowiererin, die nochmal etwas in Iona wach- und durcheinander rüttelt.
In Rückblenden erfahren wir von Ionas Herkunft im Allgäu, von ihrem Leben mit den Kühen auf der Alm und von ihrem ersten Baumhaus, das sie gebaut hat. Das erste Baumhaus war die Vorlage für ihr zweites Baumhaus, ihre künstlerische Abschlussarbeit für die Diplomprüfung. Dieses Baumhaus spielt eine zentrale Rolle im Roman, denn es wird von einem Künstlerkollegen angesprüht und damit verunstaltet.
Meinung: Der Roman von Martina Hefter liest sich leicht und flüssig. Während des Lesens habe ich mich dauernd gefragt, was der Roman ist und welche Botschaft dahinter steckt. Ist es ein Künstlerinnenroman? Ein Heldinnenroman, vom einfachen Elternhaus zur gefragten Künstlerin. Ist es ein Aussteigerinnen-Roman? Ein Roman über die Klimakatastrophen unserer Zeit und jener, die uns noch drohen? Ein Roman über das Leben mit KI oder ein Roman über das Glück des einfachen Lebens? Irgendwie steckt alles in diesem Roman und doch kein Thema im Vordergrund. Soll er uns aufrütteln, unseren Weg zu finden? Soll er uns mahnen, mit der Natur zu leben? Ich bin etwas ratlos. Aber lest selbst.
In Rückblenden erfahren wir von Ionas Herkunft im Allgäu, von ihrem Leben mit den Kühen auf der Alm und von ihrem ersten Baumhaus, das sie gebaut hat. Das erste Baumhaus war die Vorlage für ihr zweites Baumhaus, ihre künstlerische Abschlussarbeit für die Diplomprüfung. Dieses Baumhaus spielt eine zentrale Rolle im Roman, denn es wird von einem Künstlerkollegen angesprüht und damit verunstaltet.
Meinung: Der Roman von Martina Hefter liest sich leicht und flüssig. Während des Lesens habe ich mich dauernd gefragt, was der Roman ist und welche Botschaft dahinter steckt. Ist es ein Künstlerinnenroman? Ein Heldinnenroman, vom einfachen Elternhaus zur gefragten Künstlerin. Ist es ein Aussteigerinnen-Roman? Ein Roman über die Klimakatastrophen unserer Zeit und jener, die uns noch drohen? Ein Roman über das Leben mit KI oder ein Roman über das Glück des einfachen Lebens? Irgendwie steckt alles in diesem Roman und doch kein Thema im Vordergrund. Soll er uns aufrütteln, unseren Weg zu finden? Soll er uns mahnen, mit der Natur zu leben? Ich bin etwas ratlos. Aber lest selbst.