Die Kraft der Natur

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probelesen Avatar

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Die Künstlerin zieht sich zurück in die Einsamkeit des ehemaligen Leipziger Tagebaugebiets. In der unwirtlichen Gegend will sie sich auf ein neues Kunstprojekt konzentrieren. Aber die Arbeit kommt nicht voran. Sie richtet sich ein in eine umgebaute, einsame Lagerhalle, kümmert sich um den digitalen Hund des Vermieters. Hefter schildert die umgebene Natur sehr zwiespältig, mir kommt es vor wie eine Untergangsstimmung, die auch zum Titel ihres Vorhabens passen würde: Die Landschaft in 5000 Jahren. Der Roman ist handlungsarm. Es passiert nicht viel. Erst als die Nichte des Vermieters auftaucht und bei ihr wohnt und ihr der Hund Bella zuläuft, mit dem sie sich schnell anfreundet, weitet sich das Spektrum. Der Roman schildert sensibel die inneren Auseinandersetzungen der Ich-Erzählerin mit der Kunst, mit den Einflüssen der Natur, mit den Entwicklungen der Technik. Von daher anregend, aber der Erzählfluss ist ein wenig mühsam.