Die Verletzlichkeit von Mensch und Natur
Nach der Sonne schauen -Martina Hefter
Die Installationskünstlerin Iona Bartschok hat sich zurückgezogen. Sie wohnt in der Nähe der Kohlehalden um Leipzig, dem ehemaliger Tagebau Witznitz II in einer alten Industriehalle.
Sie möchte das Modell dieser Landschaft gestalten: „Die Landschaft in fünftausend Jahren“.
Iona ist eine bekannte Künstlerin, nicht nur in der Leipziger Kunstszene.
Nach dem Angriff auf eines ihrer Werke, sie nennt es den „Vorfall“, erzählt sie die Geschichte ihres Baumhauses, dem Kunstprojekt, und ihrer Herkunft auf einer Alm, dem „echten“ Baumhaus.
Während ihrer Zeit in dem ehemaligen Umspannwerk wird sie begleitet von einem „KI Compagnion“ und einem echter Hund, Bella, die ihr zugelaufen ist.
Auch Nova, eine junge Frau aus Leipzig findet bei ihr Quartier.
Um sie herum erleben sie Extremwetterlagen, extreme Trockenheit, Starkregen, der nicht enden will, den unberechenbaren Wind. Und sie erleben die Fragilität der Natur sowie ihrer eigenen Existenz.
„Wie alles aus den Fugen geraten war, nur wegen eines Regens. Wie dünnhäutig ich geworden war. Etwas von mir kam zum Vorschein, von dem ich gern gesagt hätte, dass es mir fremd sei. Aber im Grunde war es das nicht, und ich wusste das auch.“
Verletzlichkeit, Endlichkeit,
Die teilweise, düstere, bedrohliche Stimmung, wechselt mit Momenten voller Melancholie und Poesie, die Verbundenheit der Autorin mit der Natur, ihre Liebe zu Tieren, sind in jeder Zeile spürbar. Und die Sorge um unsere Zukunft auf dieser Erde schwingt ebenso mit.
„Ich hätte eigentlich sehr gern geweint und getrauert, um uns alle.“
Es ist ein besonderes, feinfühliges Buch voller Symbolik und Impulsen zum Nachdenken, das die Verletzlichkeit der Menschen und der Natur zeigt. Selten von mir erwähnt: ein besonders schönes Cover.
1. Auflage 2026, Erscheinungstermin: 17.10.2026, 272 Seiten
Klett-Cotta
Die Installationskünstlerin Iona Bartschok hat sich zurückgezogen. Sie wohnt in der Nähe der Kohlehalden um Leipzig, dem ehemaliger Tagebau Witznitz II in einer alten Industriehalle.
Sie möchte das Modell dieser Landschaft gestalten: „Die Landschaft in fünftausend Jahren“.
Iona ist eine bekannte Künstlerin, nicht nur in der Leipziger Kunstszene.
Nach dem Angriff auf eines ihrer Werke, sie nennt es den „Vorfall“, erzählt sie die Geschichte ihres Baumhauses, dem Kunstprojekt, und ihrer Herkunft auf einer Alm, dem „echten“ Baumhaus.
Während ihrer Zeit in dem ehemaligen Umspannwerk wird sie begleitet von einem „KI Compagnion“ und einem echter Hund, Bella, die ihr zugelaufen ist.
Auch Nova, eine junge Frau aus Leipzig findet bei ihr Quartier.
Um sie herum erleben sie Extremwetterlagen, extreme Trockenheit, Starkregen, der nicht enden will, den unberechenbaren Wind. Und sie erleben die Fragilität der Natur sowie ihrer eigenen Existenz.
„Wie alles aus den Fugen geraten war, nur wegen eines Regens. Wie dünnhäutig ich geworden war. Etwas von mir kam zum Vorschein, von dem ich gern gesagt hätte, dass es mir fremd sei. Aber im Grunde war es das nicht, und ich wusste das auch.“
Verletzlichkeit, Endlichkeit,
Die teilweise, düstere, bedrohliche Stimmung, wechselt mit Momenten voller Melancholie und Poesie, die Verbundenheit der Autorin mit der Natur, ihre Liebe zu Tieren, sind in jeder Zeile spürbar. Und die Sorge um unsere Zukunft auf dieser Erde schwingt ebenso mit.
„Ich hätte eigentlich sehr gern geweint und getrauert, um uns alle.“
Es ist ein besonderes, feinfühliges Buch voller Symbolik und Impulsen zum Nachdenken, das die Verletzlichkeit der Menschen und der Natur zeigt. Selten von mir erwähnt: ein besonders schönes Cover.
1. Auflage 2026, Erscheinungstermin: 17.10.2026, 272 Seiten
Klett-Cotta